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BMW Vision Next 100: Das Motorrad der Zukunft

Am 7. März 2016 feierte man bei BMW das hundertjährige Bestehen. Aus diesem Anlass und, um nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft zu blicken, wurde die Projekt-Studie “The Next 100 Years” ins Leben gerufen, welche sich mit noch nie da gewesenen Innovationen beschäftigen sollte. Einige davon wurden bereits der Öffentlichkeit präsentiert, darunter auch das BMW Motorrad Vision Next 100.

Okay, es ist nicht gerade Easy Rider, aber trotzdem hat dieses futuristische Zweirad aus dem Hause BMW irgend etwas, was einen sofort in seinen Bann zieht. Man möchte einfach sofort draufspringen, los fahren und die Welt an sich vorbeiziehen lassen. Ein Steppenwolf 2.0, wenn man es so will.

Vision Next 100: Aus sehr alt mach sehr neu

Vorbild für die Vision Next 100 ist ein altbekanntes BMW-Modell, nämlich die R32, die im Jahr 1923 auf den Markt kam. Es war das erste Motorrad, das BMW jemals gebaut hat, weshalb der markante Dreiecksrahmen wohl der größte Wiedererkennungswert beim sonst eher futuristischen Vision Next 100 darstellt.

©BMW

Das BMW Motorrad Vision Next 100 verkörpert das Verständnis der BMW Group von Motorradfahren in einer vernetzten Welt: es ist ein analoges Erlebnis in einer digitalen Zeit. Es lässt mich aus dem Alltag ausbrechen. Ab dem Moment, in dem ich aufsteige, erlebe ich absolute Freiheit.

So Edgar Heinrich, Chefdesigner bei BMW Motorrad.

Die technischen Highlights der Vision Next 100

BMWs Motorrad der Zukunft strotzt geradezu vor Kraft, sei es in puncto Aussehen oder aber in Bezug auf seine technischen Details. Hier einmal die wesentlichen (Plus-)Punkte im Überblick:

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  • Die Karosserieteile der Vision Next 100, also der Sitz, die obere Rahmenabdeckung und die Kotflügel, sind komplett aus Carbon gefertigt.
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  • Ein flexibler Rahmen, der sich vom Vorder- zum Hinterrad des Motorrads spannt, ermöglicht ein Lenkmanöver ohne die dafür und bisher üblichen Gelenke. Heißt: Sobald der Lenker bewegt wird, verformt sich der Rahmen, um die gewollte Richtungsänderung zu vollziehen.
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  • Der elektrische Motor, der an den traditionellen Boxermotor erinnert, ändert je nach Fahrsituation seine Gestalt. Heißt: Beginnt die Fahrt, fährt der Motorblock seitlich aus, was die Aerodynamik und den Wetterschutz des Motorrads verbessern soll.
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  • Das Vision Next 100 kann nicht umfallen. Durch Assistenzsysteme wird das Motorrad nämlich nicht nur während der Fahrt, sondern auch im Stand selbstständig ausbalanciert. Das bietet dem Fahrer einen nie da gewesenen und umfassenden Schutz, so dass man auf entsprechende Kleidung und sogar auf einen Helm verzichten kann.
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  • Das Highlight stellt wohl der Visor dar, eine Schutzbrille mit integriertem Display, das alle nötigen Informationen bereithält. Allein durch die Augenbewegungen wird hier durch das Menü navigiert. Das Display wird allerdings nur auf Befehl aktiviert und meldet sich selbstständig nur bei Alarmen.
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Die Zukunft liegt noch in der Zukunft

Wer jetzt schon all seine Sparschweine zertrümmert hat, den müssen wir an dieser Stelle etwas zügeln. Da sich viele Systeme der Vision Next 100 noch in der Entwicklungsphase befinden, wird das Motorrad der Zukunft leider nicht vor 2030 auf den Markt kommen. Allerdings gibt es uns den Vorteil, dass wir bis dahin noch genug Zeit zum Sparen haben. Denn ganz billig wird dieser Fahrspaß sicher nicht.

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