alo Smartphone
Laura Dehmelt

Alo: Sieht so das Smartphone der Zukunft aus?

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Egal, ob iPhone oder Android – letzten Endes sehen eigentlich alle Smartphones gleich aus: rechteckig, großes Display und Knöpfe an der Seite. Falls ihr euch in puncto Smartphone nach ein bisschen mehr Individualität sehnt und die Nase voll habt vom technischen Einheitsbrei, dann ist dieses Handy der Zukunft sicher (irgendwann) interessant für euch.

Nachdem Blackberry bereits angekündigt hatte, endlich wieder in den Smartphone-Markt einzusteigen und die ersten Nostalgiker bereits zum stylischen Flip Phone zurückgekehrt sind, passt auch diese Innovation ins Bild derjenigen, die sich nach mehr Abwechslung sehnen.

Science-Fiction-Smartphone aus Frankreich

Es ist wirklich beeindruckend, wie sich die beiden französischen Designer Philippe Starck und Jerome Olivet die Zukunft unseres liebsten Begleiters darstellen. Allein schon vom Design-Aspekt gesehen, hat Alo nichts mehr mit dem Handy zu tun wie wir es kennen. Es erinnert eher an eine stylische Fernbedienung, die sich auch gut auf dem Wohnzimmertisch macht.

Alos leicht gebogenes Gehäuse besteht allerdings nicht aus Plaste oder Metall, sondern aus einem ganz speziellen Material mit einer Aluminiumlegierung, das dafür sorgt, dass sich das Smartphone individuell an die Hand anpasst. Aber es kommt noch besser: Angeblich hat Alo auch selbstheilende Kräfte und repariert sich bei Schäden wie Kratzern und Dellen selbst. In Form von Wärme oder Vibration sendet es außerdem Feedback an den Nutzer.

Die Zukunft liegt in der Sprachsteuerung

Außerdem dreht sich bei Alo alles um Spracherkennung und Hologramme, was den Verzicht auf den Bildschirm erklärt. Dass das Thema Spracherkennung und Sprachbefehle immer mehr in den Vordergrund rückt, erleben wir ja gerade schon an unseren “normalen” Smartphones. Bei Alo wird allerdings fast der ganze Bedienungsablauf über Sprach- und Stimmenerkennung laufen. Somit dient die individuelle Stimme gleichzeitig auch als Passwort und Sicherheitscheck.

Bilder und Videos, aber auch Nachrichten oder eMails werden zudem nicht mehr direkt auf dem Smartphone angezeigt, sondern entweder vorgelesen oder via 3D-holographischer Technik projiziert.

Noch ist das allerdings wirklich nur Zukunftsmusik, denn bisher handelt es sich bei Alo nur um ein Konzept, von dem es noch nicht einmal einen Prototypen gibt. Daran arbeiten die beiden Designer allerdings inzwischen und man darf gespannt sein, wann wir mit der Revolution des Smartphones rechnen können. Lange wird es sicher nicht dauern, denn wer hätte schließlich vor nicht einmal 20 Jahren gedacht, dass bald jeder in der Lage sein wird, durch die Hilfe eines kleinen Geräts mit der ganzen Welt in Farbe zu kommunizieren.

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