Wasserbett
Avgustina

Der Traum vom Wasserbett: Das sind die Vor- und Nacheile

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Wasserbetten sind eine Sache für sich. Obwohl sie schon lange bekannt sind und fast niemand mehr sich darüber wundert, klingt allein der Name irgendwie exotisch. Schwerelosigkeit, Unbesorgtheit und ein ultimatives Urlaubsgefühl sind nur einige der Schlüsselwörter, die einem beim Wasserbett durch den Kopf gehen.

In Sachen „auf Wasser schlafen“ scheiden sich trotzdem die Geister. Einige lieben ihr Wasserbett und möchten es nie mehr hergeben und wieder andere haben keine Lust, auch nur eine Nacht in so einem Bett zu verbringen. Doch was heißt das? Was stimmt eigentlich über Wasserbetten und was nicht?

Es gibt sicher viele Vorteile, aber gleichzeitig auch einige Nachteile. Also, kein kritikloses Schönreden, sondern eine relativ objektive Darstellung des Problems.

Vorteile eines Wasserbettes

Besonders Frostbeulen haben hier einen Grund zum Jubeln. Sie werden mit einem Wasserbett nämlich das lästige Wärmezittern vor dem Einschlafen los. Dank eigener Heizung ist so ein Bett im Sommer angenehm kühl und in der kalten Jahreszeit kuschelig warm. Im Normalfall schont das Wasserbett auch die Wirbelsäule, indem es die Druckstellen stark minimiert und sich optimal an den Körper anpasst. Auf diese Weise schläft man ruhiger und tiefer und genießt längere Durchschlafphasen.

Die Vinyl-Matratze des Wasserbettes ist auch für Allergiker ein wahrer Segen. Einfach mit Pflegemittel ab und zu gesäubert, ist so eine Matratze vor Hausstaubmilben gut geschützt.

Und wer denkt, so ein Wasserbett schaukelt einen doch eh nur durch, statt in den Schlaf zu wiegen: Die sogenannte Beruhigungsstufe ist passend einzustellen, indem man seine gewünschte Nachschwingung erreichen kann.

Tipp: Sehr oft wird berichtet, dass die optimale Wasserbett-Variante eine Größe von 200 x 220 cm hat. Dabei sollte das Wasserbett Softside sein, zwei Kammern besitzen und auf ca. 80% Beruhigung eingestellt werden.

Nachteile eines Wasserbettes

Ein Wasserbett ist nicht jedermanns Sache! Da ist schon Einiges in Kauf zu nehmen, wenn man sich für so ein Schlafsystem entscheidet. Und zwar vor allem die dabei entstehenden Stromkosten, die beim Beheizen akkumuliert werden. Obwohl diese im Durchschnitt um ca. 80 Euro im Jahr liegen (bei einem Doppelbett 220 x 220 cm und einer Temperatur von ungefähr 27 Grad), sollte man das trotzdem im Voraus wissen. Etwas Zeit und Geld ist auch in die Pflege zu investieren. So wird zum Beispiel ein spezieller Conditioner gegen Algen etwa 2-3 Mal jährlich ins Wasser gegeben.

Zusätzlich muss man auch bedenken, dass wegen des Stroms zum Heizen Einiges an E-Smog gebildet wird. Das Wasser verstärkt dann diesen Effekt noch mehr.

Feng Shui-Befürworter werden noch zusätzlich einwenden, dass stehendes Wasser als nicht besonders rein gilt und von daher nicht die beste Unterlage zum Schlafen sei. Und nach Masaru Emoto hat Wasser auch ein „Gedächtnis„. Es hat die bemerkenswerte Eigenschaft, Informationen sowie Gedanken und Gefühle zu speichern. Da fragt man sich also besorgt, wie das denn mit Alpträumen und Schlafstörungen ist!

Nicht zu unterschätzen ist auch das Mietrecht. Wenn man zur Miete wohnt, dann sollte man sich unbedingt vor dem Kauf eines Wasserbettes damit auseinandersetzen und mit dem Vermieter sprechen. Wegen des hohen Gewichts und der Gefahr eines Wasserschadens, sind Wasserbetten bei den meisten Vermietern nämlich nicht besonders beliebt.

Zu guter Letzt kommt natürlich der Preis. Ein Wasserbett ist natürlich kostspieliger als ein konventionelles Bett.

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