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Avgustina

Licht für alle Fälle: Die richtige Raum-Beleuchtung

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Wenn das Tageslicht knapper wird, kann man es glücklicherweise durch künstliches Licht kompensieren. So sieht man nicht nur besser, sondern gestaltet sein Zuhause auch gleich viel wohnlicher.

Die richtige Lichtgestaltung

Um genau das optimal zu erreichen, sollte man sich mit einigen Aspekten in diesem Zusammenhang auskennen. So ist es zum Beispiel ganz gut zu wissen, dass man generell für eine Grundbeleuchtung sorgen sollte. Diese wird bei der Beleuchtung auf der Bühne Stand- oder „Putzlicht“ genannt. Das sind in unserem Falle Pendelleuchten oder ein großer Kronleuchter, die zentral im Raum aufgehängt werden und als Hauptlichtquelle gelten.

Man darf bei einer gelungenen Lichtgestaltung aber auf keinen Fall nur dabei bleiben. Um die Wohnräume gemütlich mit Licht zu füllen, braucht man auch noch weitere Lichtquellen. Welche genau und wo diese gestellt sein sollten, hängt eigentlich nur von den ganz speziellen Bedürfnissen und persönlichen Vorlieben ab. Außer der Grundbeleuchtung stehen noch die Akzentlichter, das gerichtete und das Punktlicht zur Verfügung. Und wenn man auf Abwechslung steht, kann man sich für Farblichter entscheiden.

Wohnzimmer mit Licht
Modernes Design und optimale Funktion in Einem / © iStock

Bei der Beleuchtung spielen aber nicht nur die Ausrichtung und die Platzierung eine wichtige Rolle, sondern auch die Helligkeit und die Lichtfarbe, auch Farbtemperatur genannt. So unterscheidet sich zum Beispiel gelblich-warmes von bläulich-kühlem Licht und zwar nicht nur subjektiv gesehen, sondern vor allem ganz spürbar hinsichtlich des Wohlbefindens. Von daher sollte man in jedem einzelnen Wohnbereich für das passende Licht sorgen, um sich überall zu Hause zu fühlen.

#1 Eingangsbereich und Flur

Hier sollte das Licht eher gedämpft sein – einladend und weich. So fühlt man sich willkommen und erwünscht. Ein grelles Licht nach dem Öffnen der Tür wirkt dagegen eher einschüchternd und abweisend. Man fühlt sich gedrängt und spürt das „Lampenfieber“ im wortwörtlichen Sinne. Deckenleuchten oder Wandlampen mit warmweißem Licht sind im Flur die perfekte Wahl.

#2 Wohnzimmer und Essbereich

Am besten eignen sich hier als Grundbeleuchtung Deckenfluter und Deckenleuchten sowie auch Strahler, die an der Wand montiert sind. Dazu gesellen sich luxuriöse Kronleuchter oder Designer-Pendelleuchten, die gleichzeitig als geschmackvolle Eyecatcher dienen. Idealerweise sind die Leuchtmittel mit einem Dimmer versehen. In diesem Fall kann man die Intensität des Lichtes nach Lust und Laune einstellen und für die nötige Dosis Behaglichkeit sorgen.

Durch Akzentlichter werden zusätzlich wichtige Sammelstücke, Kunstwerke oder andere Gegenstände in Szene gesetzt, die einem am Herzen liegen. Man darf aber damit nicht übertreiben und sollte nur vorsichtig mit Licht und Schatten spielen, damit man am Ende nicht ein Zuhause hat, das eher an eine Theaterbühne erinnert.

Wohnzimmer mit Licht
Wohnzimmer mit Licht / © iStock

Im Wohnzimmer empfiehlt man ebenfalls warmweißes Licht (zwischen 2700 und 3000 Kelvin) – so ähnlich wie beim Sonnenuntergang. Dieses wirkt entspannend und gemütlich.

#3 Küche und Bad

Hier ist neutralweißes Licht (3300 bis 5300 Kelvin) definitiv das richtige. Es macht wach und fördert die Konzentration. Dimmer sind auch ganz praktisch, besonders im Badezimmer, wenn man ein Bad oder entspannende Dusche nehmen möchte. Indirekte Beleuchtung, wie zum Beispiel LED-Leuchten unter den Oberschränken in der Küche oder hinter dem Spiegel im Bad, sind die perfekte Ergänzung in diesen Wohnzonen.

Bad mit Beleuchtung
Spiegel werden das Licht intensivieren / © iStock

#4 Arbeitszimmer / Home Office

Hier muss man leistungsfähig und konzentriert sein. Deswegen ist es ratsam, auf tageslichtweißes Licht zu setzen. Leuchtmittel mit mehr als 5300 Kelvin sind hier die richtige Wahl, um die Konzentration und Motivation am Arbeitsplatz zu fördern. Das könnte zum Beispiel ein Deckenfluter sein sowie auch eine Tischlampe, die ausreichend gerichtetes Licht zur Verfügung stellt.

#5 Schlafzimmer

Warmweißes Licht mit Dimmer eignet sich hier bestens. Dazu passt auch eine leistungsstarke Leselampe mit Punktlicht. Diese könnte natürlich auch mit neutralweißem Licht sein. LED-Leisten und Lichterketten sind ganz bestimmt auch keine schlechte Idee.

Unter den zahlreichen Leuchtmitteln auf dem Markt, ist es nicht ganz einfach, sich schnell zu orientieren und sicher zu entscheiden. Auch in diesem Bereich steht man oft vor der Qual der Wahl.

Ein guter Tipp: Einfach dem eigenen Geschmack und dem Lieblingswohnstil zu folgen. Dabei können natürlich auch die neusten Trends in moderner Beleuchtung helfen.

Lampentrends

Das Glühlampen-Design liegt weiter voll im Trend. Da wären sparsame und leistungsstarke LED Goldlicht-Lampen beispielsweise von Paulmann eine perfekte Wahl. Diese schaffen gleichzeitig eine wohlige Atmosphäre im Raum und sorgen für ein gelungenes Design-Erlebnis. Flohmarkt-Charme trifft moderne LED-Technik.

Messing ist auch bei der Beleuchtung absolut in und hat Kupfer ersetzt. Mit seinem edlen Goldglanz verleiht dieses Material jedem Leuchtmittel mehr Raffinesse und verwandelt es in den unbestrittenen Blickfang im Raum.

Die Kuppelform, besonders bei Pendelleuchten, ist zudem weiter auf dem Vormarsch und sehr oft in den Lampenkollektionen zu sehen. Die Kuppeln sind am liebsten etwas größer und in Schwarz-Gold angefertigt.

Genauso beliebt sind auch die Vintage-Leuchten in Windlicht-Look. Diese gibt es in allen möglichen Ausführungen.

Ganz gleich, welchen Trend man auch immer befolgen möchte, eins sollte schon klar sein: Bei der Lichtgestaltung, wie auch im Leben, darf es nicht eintönig werden.

Deswegen: Der Mix macht es!

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