Vertical Garden
Avgustina

Vertical Gardening: Der Geheimtipp für mehr Grün zu Hause

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Ein neuer Trend ist schon seit einiger Zeit in aller Munde und scheint sich von einer unkonventionellen Alternative zu einem gängigen, zeitgenössischen Normalfall zu entwickeln – der vertikale Garten. Manche bezeichnen ihn sogar als Kunst mit Gras oder Pflanzenkunst. Eine clevere Art, die Horizontale zu bepflanzen und zwar nicht nur auf der Außenfassade, sondern auch in den eigenen vier Wänden.

Auf diese Weise wird nicht nur ein natürliches Ambiente geschaffen, sondern auch für Frische und Geborgenheit gesorgt. Als Erfinder dieser innovativen Raumgestaltung gilt der französische Botaniker und Pflanzenkünstler Patrick Blanc. Inspiriert von den immer grünen und feuchten Felswänden in den Tropen, wo der Stein porös ist und das Wasser ständig über die Oberfläche tröpfelt, hat sich Blanc das Konzept vom vertikalen Garten, auch noch Wandgarten genannt, einfallen lassen.

How to: Wandbegrünung

Anders als bei herkömmlichen grünen Wänden mit Kletterpflanzen handelt es sich hier um mehrere Pflanzen, die man neben- und übereinander an der Wand einpflanzt. Was hier nach purer Natur aussieht, ist letztendlich wieder mit Technik und Know-how verbunden, denn je nach Größe, sind grüne Wände oder auch generell vertikale Gärten, unterschiedlich konzipiert. Man braucht nämlich eigentlich ein spezielles Pflanzsystem, das professionelle Installation und Wartung voraussetzt.

Vertikaler Garten

Die Innenraumbegrünung ist schon eine Sache für sich und man sollte sich dabei auf jeden Fall von professionellen Raumbegrünern beraten lassen. Es geht letztendlich auch um lebendiges Material, und Pflanzen brauchen die richtige Pflege und Aufmerksamkeit. Erst wenn diese gut gepflegt sind, bedanken sie sich mit einer besseren Luftqualität im Raum, denn sie reichern bekanntlich die Luft mit Sauerstoff an und dienen als eine Art Schadstoff- und Feinstaubfilter. Außerdem absorbieren sie unangenehme Gerüche und sorgen für eine optimale Luftfeuchtigkeit.

Bei größeren Wandbegrünungen braucht man außerdem die passende Wandkonstruktion, die eine wasserdichte Schicht an der Wand beinhaltet. Erst dann wird auch die Pflanzschicht drauf gesetzt. Bei manchen Projekten werden Textiltaschen eingesetzt und bei anderen Kästen, die mit Erde gefüllt werden. Nicht selten kommen Fertigmodule in Frage, die mit Substrat wie etwa Steinwolle gefüllt sind.

Tipp: Zu bevorzugen wäre eher ein Substrat mit einem mineralisch-organischen Gehalt, da die Verdunstung dabei viel geringer ist, was wiederum die Schimmelbildung verhindert.

Andererseits darf man die Wandbegrünung auf keinen Fall austrocknen lassen. Bei größeren Pflanzenflächen ist eine regelmäßige Reinigung genauso ratsam wie auch der richtige Pflanzenschnitt und die nötige Schädlingskontrolle.

Flüssigdünger werden durch die Wassergaben an die Pflanzen gereicht. Normalerweise passiert bei den meisten Pflanzsystemen das Gießen automatisch, entweder durch direkten Wasseranschluss oder einen zu befüllenden Wasserspeicher. Viele Wandbegrünungen verfügen sogar über eigene Beleuchtung.

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Welche Pflanzen eignen sich für den Vertical Garden?

Die Pflanzen, die man für die Innenraumgestaltung wählt,  sollten solche sein, die Wärme vertragen und nicht zu viel Tageslicht brauchen. Farne wie beispielsweise der Schwertfarn und der Hasenfußfarn gehören da schon zur ersten Wahl. Aber auch Monstera, Kletterfeige, alle Philodendron-Arten sowie die Dreimasterblume, der Pfeilwurz und der Rutenkaktus sind bei der Begrünung von Innenwänden sehr zu empfehlen.

Kosten der grünen Kunst

Natürlich ist der vertikale Garten auch mit Kosten verbunden. Je aufwendiger und größer desto teuer wird es. So variieren die Kosten von ca. 200 Euro bis hin zu ein paar Tausenden.

Es gibt aber schon zahlreiche tolle Angebote im Handel, wie beispielsweise bei Stylegreen.de. Hier finden sich viele Möglichkeiten „ein Stück Natur an die Wand zu bringen.“ Außer Pflanzenbildern und Raumteilern gibt es hier auch die innovativen Produkte von Polarmoos, wie zum Beispiel die Flexelemente und die Islandmoosbilder, die in jedem Raum zum unbestrittenen Eyecatcher werden. Alle Produkte bei Stylegreen benötigen dabei weder Licht noch Wasser, denn diese werden durch ein ganz spezielles Verfahren dauerhaft konserviert. Da braucht man sich also keine Sorgen machen, falls der grüne Daumen nicht ganz so ausgeprägt sein sollte.

Für die Heimwerker: DIY Ideen aus Europaletten und gebrauchten Weinkisten sind genau das Richtige. Im Netz finden sich ganz viele Anleitungen, wie man selber solch einen vertikalen Garten bauen kann.

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