Tom Gleitsmann

Party-Snack Mini-Schnitzel

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 Mini-Schnitzel am Spieß mit BBQ-Dip

Klassisch aus Kalbsfleisch, aus Schwein oder doch lieber aus Pute? Jeder mag sein Schnitzel anders und hat gewisse Vorlieben. Heute präsentiere ich euch meine Version eines Schnitzels, das ihr super für die nächste Party vorbereiten könnt.

Als Fingerfood angerichtet, ist es leicht und schnell zu essen. Es müssen ja auch nicht immer riesige Portionen sein, oder? Begleitet wird der Party-Snack von einer selbstgemachten BBQ-Sauce mit leichten Raucharomen und ein wenig Frucht.

Worauf kommt es beim Schnitzel an?

Ein Schnitzel herzustellen ist zwar eigentlich ganz leicht, doch gibt es gewisse Dinge, auf die man achten sollte. Und das gilt nicht nur für die Mini -Schnitzel.

Bevor ich also mein Rezept vorstelle, sind hier erstmal drei Dinge, die ihr beim Herstellen von Schnitzeln beachten solltet.

1. Entfernen der Sehnen

Jeder von euch hat es bestimmt schon mal erlebt. Man freut sich auf ein schönes Stück Fleisch, beißt ab und kaut dann erst einmal 10 Minuten darauf rum, da man eine Sehne erwischt hat. Das ist nicht nur nervig und unangenehm, sondern verdirbt einem auch die Lust auf mehr.

Wenn ihr euer Fleisch im ganzen Stück kauft, ist es wichtig, dass ihr die Sehnen entfernt, da diese ziehen sich beim Braten zusammen ziehen.

2. Plattieren

Damit das Schnitzel später auch saftig und knusprig wird, darf es nicht zu dick sein. Je dicker das Schnitzel ist, desto länger muss man es braten und die Gefahr besteht, dass die Panade verbrennt. Deshalb das Schnitzel zwischen 2. Folien legen und mit einem Fleischhammer (Zur Not tut es auch ein Topf) plattieren.

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3. Nicht zu lange liegen lassen!

Wenn ihr das Schnitzel paniert, dann bratet es auch innerhalb der nächsten 15 Minuten. Je länger es paniert rumliegt, desto schneller tritt Fleischsaft aus. Dadurch bröselt die Panade ab und wird dann nicht mehr richtig knusprig.

Apropos Panade: Ab auf die Panierstraße

Die klassische Panierung setzt sich aus Mehl, Ei und Semmelbrösel zusammen.

Das Mehl hat die Funktion, dass die Panade hält. Es wirkt bindend (hygroskopisch) und lässt das Ei besser haften.

Das Ei ist wiederum dafür da, dass die Semmelbrösel vernünftig halten.

Welche Vorteile bietet eine Panade?

  • Sorgt für eine andere knusprige Konsistenz
  • Schützt das Fleisch vor dem Verlust von Fleischsaft während des Bratens.
  • In einer Panade lässt sich außerdem noch weiterer Geschmack unterbringen.
  • Hier gibt es viele alternativen wie z.B. Kräuter oder Parmesan.

Zutaten für 4 – 5 Personen

Für die Schnitzel:

  • 400g Schweinelachs (oder eine andere Fleischsorte z.B. Kalb, Pute)
  • 150g Semmelbrösel
  • 3 Eier
  • Salz,Pfeffer
  • 75g Mehl
  • 100ml Rapsöl

Für die BBQ-Sauce

  • 100 ml Cola
  • 20 g Honig
  • 5 ml Essig
  • 15g Zucker
  • Saft von 1/2 Orange
  • Rauchsalz oder Rauchöl
  • 90g Ketchup
  • Cayennepfeffer
  • Fingerfood-Spieße

Arbeitsablauf

Für die Schnitzel

Die Vorbereitung

1. Nehmt euer Stück Fleisch und entfernt die Sehnen mit einem scharfen Messer.
Schneidet ungefähr 80g schwere Scheiben von dem Rückenstück herunter.
Plattiert die Fleischscheiben nun zwischen 2 Folien mit einem Fleischhammer oder wahlweise einem Topf. Nun schneidet ihr eure Wunschgröße aus den plattierten Scheiben.

Panieren und braten

2. Baut euch eine „Panierstraße“ bestehend aus Mehl, Ei und Semmelbrösel.
Würzt nun eure Schnitzel je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer.
Nun mehliert ihr die Schnitzel und gebt sie anschließend in das Ei und die Semmelbrösel.
3. Stellt eine Pfanne auf und lasst sie heiß werden. Gebt eine ordentliche Menge Öl hinein. Die Schnitzel von beiden Seiten goldbraun anbraten und auf etwas Küchenrolle legen, sodass das überschüssige Fett abtropfen kann.

Für die BBQ-Sauce

  1. Stellt euch einen Topf auf und karamellisiert vorsichtig den Zucker.
  2. Löscht diesen mit der Cola und dem Orangensaft ab und kocht es etwa bis auf die Hälfte ein.
  3. Gebt die restlichen Zutaten hinzu und reibt noch etwas von der Orangenschale in den Dip.
  4. Füllt den Dip nun zum Abkühlen in ein anderes Gefäß um.

Ich hoffe, ihr seid nun bestens informiert und habt Lust, dieses Rezept auch auf eurer nächsten Party zu verwenden!

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