Laura Dehmelt

Katastrophenfilm mal anders: Isle of Dogs

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Wes Anderson ist nach seinem Mega-Erfolg “Grand Budapest Hotel” zurück auf der Leinwand und lässt mit dem Animationsfilm “Isle of Dogs – Ataris Reise” (Kinostart: 10. Mai 2018) die Herzen von Hundeliebhabern höherschlagen. Aber auch für Nicht-Hundefans ist der neueste Coup des Filmemachers ein Must-see.

Darum geht’s in Isle of Dogs

Japan, in einer nicht ganz so fernen Zukunft: Eine Hundegrippe bedroht die Stadt Megasaki, da diese bald auch auf den Menschen übertragbar sein könnte. Durch einen Regierungserlass bewirkt Bürgermeister Kobayashi deshalb, dass alle Hunde, egal ob Streuner oder Haustier, auf die Mülldeponie Trash Island verfrachtet werden sollen. Die Insel der Hunde wird nun auch zum neuen Lebensraum des Dalmatiners Spots. Dieser gehörte dem 11-jährigen Pflegesohn des Bürgermeisters, Atari Kobayashi.

Atari macht sich deshalb wenige Monate später auf die Suche nach seinem Hund und trifft auf der vermüllten Insel auf ein Rudel von Hunden, die ihn bei seiner Suche mehr oder wenig bereitwillig unterstützen wollen.

Spannende Fakten zu „Isle of Dogs“

  • Isle of Dogs ist nach “Der fantastische Mr. Fox” Wes Andersons zweiter Film in Stop-Motion-Animation
  • 1097 Puppen wurden in den verschiedensten Größen für den Film angefertigt
  • Die größte Puppe war ein XXL-Mund von Spots: 1,5 Meter
  • Die kleinste Puppe hingegen nur 1,5 Zentimeter
  • Die Puppen-Produktion begann bereits im Jahr 2015
  • 445 Tage wurde gedreht
  • Das längste Set war 9 Meter lang, das kleinster kleiner als ein iPhone
  • ca. 16 Wochen dauerte es, einer der Haupt-Charaktere herzustellen

Das sind die Stimmen der Hunde

Sie heißen Rex, Boss, King oder Nutmeg und werden – zumindest im Original – von Schauspielern gesprochen, die zu Andersons wiederkehrenden Favoriten zählen:

  • Liev Schreiber spricht Spots
  • Edward Norton spricht Rex, den Anführer des Rudels
  • Bill Murray spricht Boss, der einst das Maskottchen der Basketballmannschaft Megasaki Dragons Little League war
  • Jeff Goldblum spricht Duke
  • Bryan Cranston spricht Chief
  • Scarlett Johansson sprich die dressierte Show-Hündin Nutmeg
  • Tilda Swinton spricht Oracle

 

© 2018 Twentieth Century Fox

Aber auch die Menschen in “Isle of Dogs” erhielten berühmte Stimmen. So wird die amerikanische Journalistin Tracy Walker von Greta Gerwig gesprochen und die Dolmetscherin Nelson von Frances McDermand. Und noch eine Berühmtheit leiht dem Film seine Stimme: Keine Geringere als Yoko Ono, die hier auch genau so heißt, aber keine Künstlerin, sondern eine wissenschaftliche Assistentin ist. Courtney B. Vance gibt in der Originalfassung des Films übrigens den Erzähler. Wer des Englischen also mächtig ist, sollte sich Isle of Dogs unbedingt im Original ansehen.

GEWINNSPIEL

Die „Isle of Dogs“ besteht hauptsächlich aus Müll. Müll, wie er überall auf der Welt im Minutentakt in unvorstellbaren Mengen produziert wird. Um das zu verhindern, gibt es immer mehr Firmen und Labels, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Dazu gehört auch Upcycling Deluxe! Wer hier einmal nach Lust und Laune stöbern will, sollte bei unserem Gewinnspiel mitmachen. Denn wir verlosen zwei Gutscheine à 50 Euro.

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Was ihr dafür tun müsst? Einfach den Beitrag zum Gewinnspiel auf unserer Facebook-Seite liken und uns in den Kommentaren verraten, wie ihr versucht, etwas weniger Müll zu produzieren. Die beiden Gewinner werden dann am 15. Mai 2018 ermittelt.

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