Der perfekte Workout-Song / ©iStock
Laura Dehmelt

Bester Workout-Song

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Dass die richtige Playlist das Workout zum Positiven beeinflussen und überhaupt erst dazu anspornen kann, ist nun schon länger bekannt. Doch in jeder Playlist gibt es diesen einen Song, den man am liebsten in Endlosschleife hören könnte, weil er alles mitbringt, was man beim Joggen, Hanteln stemmen oder Situps machen braucht – den Beat, der einen zu Höchstleistungen antreibt.

Die unperfekte Workout-Playlist

Genau dieses Phänomen beschreibt auch der GQ-Redakteur Mick Rouse. Wie viele andere hat auch er sich im Laufe seiner Workout-Zeit unzählige Playlists angelegt, die ihn immer wieder aufs Neue motivieren sollten. Das funktionierte mal mehr und mal weniger gut. Denn viel zu oft erwischte er sich dabei, wie er sein Workout nicht nur einmal unterbrach, um sich durch die Playlist zu klicken, auf der Suche nach DEM Song.

Bis er schließlich eines Tages DEN Song fand. Und der hat so gesessen, dass er auf die Idee kam, diesen Song einfach im Loop zu hören.

On repeat: Ein Song, ein Workout

Doch die Beschränkung auf einen Song bringt noch andere Vorteile mit sich, wie Rouse beschreibt. Denn hat man das magische Smartphone erst einmal in der Hand, kann man ja neben der Suche nach dem perfekten Song auch gleich noch Mails und Nachrichten beantworten, Instagram checken und vielleicht auch noch schnell Mutti anrufen. Mit diesen Ablenkungen kann ein Workout ja gar nicht erfolgreich werden.

Auch deshalb fing er irgendwann an, einen aktuellen Lieblingssong auf Repeat zu stellen und sein Workout einfach ohne Griff zum Handy durchzuziehen.

Unser Tipp: Statt des multifunktionalen Smartphones doch lieber zum guten alten iPod (ohne Internetzugang!) oder MP3-Player greifen. Dann kommt man nämlich gar nicht erst in Versuchung.

Der perfekte Workout-Song – eine Empfehlung

Hierbei ist die Auswahl natürlich vollkommen dem persönlichen Geschmack überlassen, aber Rouses Favoriten könnten ein erster Impuls sein:

  • Kill V. Maim von Grimes
  • No Problem von Chance the Rapper
  • Immaterial von Sophie
  • DDU-DU DDU-DU von Blackpink
  • Kids von Pup
  • Face My Fears von Hikaru Utada
  • Time Flies von Rico Nasty

Doch was, wenn man diesen einen Song irgendwann einfach nicht mehr hören kann? Die Gefahr besteht nämlich, ganz sicher. Auch darauf gibt es eine Antwort: Rouse empfiehlt, einen Song-Loop maximal fünf Trainingseinheiten hintereinander zu hören. Dann sollte man sich einen neuen Song suchen, der das Potential hat, in Endlosschleife gehört zu werden.

Nach und nach landen all diese Songs zudem auf einer Deluxe-Playlist, so dass man sie erstens nicht immer suchen muss und zweitens doch mal eine abwechslungsreiche Playlist zum Abruf bereit ist – mit den PERFEKTEN Workout-Songs.

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