Jogger im Dunkeln

Joggen im Dunkeln

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Die meisten Jogger laufen entweder in den frühen Morgenstunden, nach dem Feierabend, im Park, im Wald, manchmal auch durch die Stadt oder im Fitnessstudio. So unterschiedlich die Bedingungen auch sind, eines haben sie dann meistens doch gemeinsam: Licht und somit die beste Voraussetzung, alles um sich herum wahrnehmen zu können. Warum man gerade das allerdings einmal verhindern und im Dunkeln joggen sollte, erfahrt ihr hier.

Der Blackout Track

Zusammen mit Sportwissenschaftlern und Jogging-Experten hat der Sportbekleidungshersteller Asics ein spannendes Experiment gestartet: Am Rande Londons hat man in einer Fabrikhalle eine Laufbahn eingerichtet. Soweit erst einmal nichts besonderes. Allerdings ist diese nur 150 Meter lang und zudem in komplette Dunkelheit gehüllt. Es gibt lediglich einen kleinen Lichtkegel, der auf den jeweiligen Läufer gerichtet ist und ihm zumindest ein bisschen Orientierung gibt. Ansonsten gibt es keine Start und Ziel-Linie und auch sonst keine Orientierungspunkte oder Ablenkungen wie Musik oder Geräusche.

Das soll dazu führen, dass sich der Läufer voll und ganz auf sich und die Einheit von Körper und Geist konzentriert. Regelmäßig angewandt, können sich so Körper- und Zeitwerte drastisch verbessern. Man geht nämlich davon aus, dass durch die mentale Ruhe, die durch die volle Konzentration auf das Laufen entsteht, automatisch die Leistung steigt. Etwas, was Profiläufer schon lange praktizieren.

So geht das Joggen im Dunkeln

Natürlich gibt es nicht an jeder Ecke eine dunkle Halle und auch das Verbinden der Augen beim Laufen ist sicher nicht die optimale Lösung. Allerdings gibt es ein paar Kleinigkeiten, die man an seinen Laufgewohnheiten ändern kann, die auch dazu führen können, dass sich der Geist voll und ganz auf sich und den Körper konzentrieren kann:

  1. Nach und nach die Musik weglassen – wem das als Qual erscheint, sollte sich herantasten. Erst einmal 5 Minuten ohne Musik, beim nächsten Mal zehn Minuten und so weiter.
  2. Sich von der Zeit lösen – es ist hinderlich, immer das Ziel vor Augen zu haben. Egal, ob das ein Ort oder eine Zahl ist. Deshalb hilft es, ein kleines Mantra zu haben, das einen davon abhält, ständig über das Ende nachzudenken.
  3. Ablenkung vermeiden – wie gesagt, blind joggen wird schwierig. Aber in vielen Fitnessstudios gibt es schon Räume mit gedimmtem Licht und ruhiger Atmosphäre. Ansonsten kann es auch schon helfen, das Display des Laufbandes abzudecken oder Ohrstöpsel zu verwenden.
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