Drei Frauen im Sportstudio, eine davon mit Maßband um der Taille

So misst man den KFA

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Heute geht es um das Thema Körperfettanteil und wie du diesen messen kannst. Der Körperfettanteil gibt den Anteil des angelagerten Fettes im Verhältnis zur Gesamtmasse deines Körpers an.

Für die Messung deines KFAs gibt es verschiedene Methoden mit etwas unterschiedlichen Ergebnissen. Wie diese funktionieren und was die Unterschiede sind werde ich dir in diesem Blogpost erklären.

Hautfalten-Messung mit dem Kaliper

Der Kaliper ist eine Zange, mit dem man Hautfalten messen kann. Die Ergebnisse dieser Messungen an speziellen Körperstellen werden anschließend mit Körperdaten wie dem Gewicht und dem Geschlecht in einer Formel verrechnet. Auf diese Art erhält man ein Ergebnis, welches sehr genau und gut zu vergleichen ist. Diese Messung machen vor allem Fitness Coaches und Wettkampfvorbereiter, da man Ergebnisse erhält, die sich ideal von Woche zu Woche vergleichen lassen. Man muss jedoch auch an den identischen Stellen messen. Bereits kleine Abweichungen können ansonsten schnell zu Messfehlern führen. 

Das Ergebnis gibt allerdings nur den Körperfettanteil des äußeren Hautfettes an und berücksichtigt nicht das Fett im inneren des Körpers, wie z.B. an den Organen. Daher sind die Werte deutlich geringer als der tatsächliche Körperfettanteil des ganzen Körpers.

Messung des Körperfettanteils mit dem Kaliper

Körperanalyse-Waage im Fitnessstudio

Auch in vielen Fitness Studios gibt es eine Body-Analyse mit der Bestimmung des Körperfettanteils. Hier werden häufig Waagen von Tanita oder Inbody verwendet, die mit Hilfe von elektrischen Impulsen und einer Widerstandsmessung den KFA errechnen. Dafür steht man in der Regel auf der Waage und hat zusätzlich Handgriffe in beiden Händen. Zunächst werden ein paar Parameter, wie das Alter und die Größe eingegeben, anschließend wiegt dich die Waage und dann wird durch eine Widerstandsmessung dein Körperfettanteil und deine Magermasse errechnet.

Diese Methode errechnet im Vergleich zur Kaliper-Messung deinen gesamten Körperfettanteil, also auch das Fett im inneren deines Körpers. Daher sind diese Ergebnisse meistens deutlich höher, als die der Kaliper-Messung. Jedoch variieren die Ergebnisse, je nachdem wieviel man im Laufe des Tages gegessen und getrunken hat. Hier empfiehlt es sich die Messung immer unter den gleichen Voraussetzungen zu machen.

Körperanalyse-Waage für zu Hause

Ähnlich wie die Waagen im Fitnessstudio, gibt es auch Körperanalyse Waagen für zu Hause. Die Waagen funktionieren nach dem gleichen Prinzip und messen in der Regel dein KFA durch Kontakte für deine beiden Füße. Dein Alter, Geschlecht und Gewicht kannst du entweder in der Waage einspeichern oder bei modernen Waagen in einer App hinterlegen. Die Messergebnisse werden dann direkt an dein Handy übertragen und dort für dich angezeigt und ausgewertet. Diese Ergebnisse der KFA Messung sind nicht 100% genau, geben aber einen guten Überblick über deine Entwicklung. Auch hier ist es wichtig die Messung zur gleichen Tageszeit unter den gleichen Voraussetzungen zu machen. Z.B. nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen. 

Waage die den Körperfettanteil misst

Dexa-Scan

Der Dexa-Scan ist wohl die Königsdisziplin der Körperfettmessungen. Dabei wird der Körper mit einer leichten Röntgenstrahlung gescannt und auf diese Art das Körperfett am ganzen Körper gemessen. Die Messung benötigt einen speziellen Scanner, der häufig vor allem in Sportkliniken zu finden ist. Das macht die Messung natürlich sehr aufwendig und damit auch sehr teuer. Allerdings ist es wohl die genauste Messung, was einen tatsächlichen und absoluten Körperfettanteil angeht.

Wie du siehst, gibt es viele Methoden deinen Körperfettanteil zu bestimmen. Die Ergebnisse sind jedoch nur bedingt miteinander vergleichbar und 10% KFA können je nach Messung auf eine sehr unterschiedliche Figur hindeuten. Wichtig ist in allen Fällen, dass man die Messung korrekt unter den gleichen Bedingungen ausführt. 

Nicht zu vergessen bleibt das eigene Spiegelbild bzw. Fotos von einem selbst als Maßstab. Am Ende bleibt der Körperfettanteil eine Zahl und das optische Bild sollte dir selbst gefallen, egal welche Zahl auf der Waage steht oder bei der Messung heraus kommt.

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