Fugu
Laura Dehmelt

Fugu, Safran & Co.: Das sind die teuersten Lebensmittel der Welt

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Höher, schneller, weiter – ein Motto, das auch vor Lebensmitteln kein Halt macht. In einer Zeit, in der gutes Essen zum guten Ton gehört, sind Steak, Kaviar & Co. zum Statussymbol avanciert. Wer also beeindrucken oder einfach nur genießen will, gönnt sich gerne mal eines dieser wirklich exorbitant teuren Lebensmittel.

Das sind die teuersten Lebensmittel

Hier ein ewig gültiges Ranking aufzustellen, wäre für die Katz’. Schließlich unterliegen auch die teuersten Lebensmittel der Welt Preisschwankungen. Deshalb stellen wir hier einfach mal eine kleine Auswahl an Kuriositäten zum Staunen zusammen.

#Vanille aus Madagaskar: 1300 Euro pro Kilo

Echte Vanille kommt vorrangig aus Mexiko,Tahiti oder Madagaskar. Besonders die Vanille aus Madagaskar ist berüchtigt für ihr intensives Aroma.

#Ayam Cemani – Hühnchen: bis zu 4.700 Euro pro Stück

Diese seltene Hühnerart aus Indonesien ist bekannt für ihr schwarzes Gefieder und ihr schwarzes Fleisch. Auch die Eier sind rabenschwarz. Es wird auch “Lamborghini des Geflügels” genannt. Schätzungsweise 3.500 Tiere gibt es davon (noch) in Indonesien.

#Fugu – Fisch: 500 Euro pro Kilogramm

Bei Fugu handelt es sich um eine japanische Spezialität, die aus dem giftigen Kugelfisch gewonnen wird. Deshalb gibt es eine besondere Zubereitungstechnik, die nur von denen angewendet werden darf, die eine Lizenz dafür besitzen. Zwei Jahre dauert die Ausbildung, die den Köchen zeigt, wie das Muskelfleisch gewonnen wird.

# Yubari – Melone: 8.500 Euro pro Stück

Auch hierbei handelt es sich um eine kulinarische Rarität aus Japan. In Yubari werden die Melonen in speziellen Gewächshäusern gezüchtet und sind bekannt für ihre besondere Süße. Bei einer Auktion im Jahr 2017 wurde eine Yubari-Melone sogar für 25.500 Euro verkauft.

#Blonde d’Aquitaine – Fleisch: 2.700 Euro pro Steak

Wagyu- oder auch Kobe-Steaks haben inzwischen schon einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Doch dieses edle Stück Fleisch aus Frankreich ist noch ein Spur besonders. Hierbei handelt es sich um Vintage-Steaks aus den Schlachtungen 1998 – 2000, von denen nur noch etwa 100 übrig sind. Deswegen gibt es auch nur zwei Chefköche, die von der Boucherie Polmardis die Erlaubnis haben, die Steaks zuzubereiten: Fabrice Vulin vom 2-Sterne-Michelin-Restaurant Caprice in Hong Kong und Pierre Négrvergne im La Terrasse Mirabeau in Paris.

#Tee aus Panda-Kot: 54.000 Euro pro Kilo

Ja, richtig gehört. Neben Kaffee aus Katzenkot ist auch Tee aus Panda-Kot eine rare Delikatesse, die ihren Preis hat. Ein chinesischer Unternehmer kam auf die Idee den Kot dieser seltenen Tierart als Dünger zu verwenden, der das Wachstum einer ebenfalls besonders seltenen Teeart fördern soll.

#Safran: 4.000 Euro pro Kilo

Safran wächst vorrangig in Afghanistan, Iran, Kaschmir und im europäischen Mittelmeerraum. Um ein Kilogramm Safran aus den Stempeln dieser Krokus-Art zu gewinnen, braucht man in etwa 150.000 bis 200.000 Blüten. Zudem ist die Ernte, die nur einmal im Jahr erfolgen kann, reine Handarbeit. 60 bis 80 Gramm schafft ein Pflücker circa an einem Tag.

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