Shakshuka
Redaktion

Ideen für leckeres Resteessen

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In Deutschland landen jedes Jahr 18 Tonnen Lebensmittel in Müll, so das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie von WWF und dem Institut für Nachhaltige Ernährung. Zwar sind laut WWF für das Wegwerfen von Lebensmitteln zu 60 Prozent die gewerblichen Lebensmittelnutzer, wie zum Beispiel Restaurants, Hotels, Mensen oder Imbisse verantwortlich, aber jeder von uns wirft nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung aus dem Jahr 2017 durchschnittlich im Jahr 55 Kilo Lebensmittel weg. Das muss nicht so sein, denn aus vielen Lebensmittelresten lassen sich leckere Gerichte zaubern.

Sättigungsbeilagen

Bei den Sättigungsbeilagen, also Reis, Kartoffeln und Nudeln, ist es oft schwierig, die tatsächliche Menge, die man braucht zu bestimmen, weshalb meistens Reste übrig bleiben. Da Sättigungsbeilagen nach dem Kochen nicht sogleich weggeworfen werden müssen, eignen sie sich sehr gut für eine zweite Verwendung am folgenden Tag.

So wird aus übrig gebliebenen Kartoffeln schnell ein leckerer Kartoffelsalat. Oder sie dienen als Basis für einen Kartoffel-Gemüse-Auflauf, in welchem auch gleich älteres Gemüse verwendet werden kann. Aus Nudeln vom Vortag lässt sich ein schmackhafter Nudelsalat oder ein Auflauf zubereiten. Für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgt ein Reissalat. Oder er wird zum Füllen anderer Lebensmittel verwendet, wie zum Beispiel für gefüllte Paprika.

Fleisch und Fisch

Gekochtes Rindfleisch, das zum Ansetzen der Rindsuppe verwendet wurde, schmeckt am nächsten Tag zusammen mit einem Rahmgemüse aus grünen Bohnen oder Kohlrabi. Sauer mariniert entsteht daraus ein Rindfleischsalat, der mit Zwiebeln und Paprika verfeinert werden kann.

Bleibt etwas vom Schweinebraten übrig, kann daraus ein leckeres G’röstl (Röstkartoffeln) gemacht werden. Letzteres empfiehlt sich sogar für die verschiedensten Fleischreste und Speck, da dieses typische Resteessen von der Vielfalt der Fleischreste lebt. Basis für ein G’röstl sind Kartoffeln, die auch vom Vortag stammen dürfen.

Für ein G’röstl müssen aber nicht zwangsläufig nur Fleischreste verwendet werden, es kommt mit Fischresten genauso lecker. Außerdem lassen sich aus Resten vom Fisch verschiedenste Eintöpfe kreieren.

Gemüse

Wurde zu viel Gemüse eingekauft, dann lassen sich daraus feine Suppen zubereiten. Reicht eine Gemüsesorte für die Suppe nicht aus, dann wird eine Minestrone gekocht, denn diese italienische Gemüsesuppe basiert auf unterschiedlichen Gemüsesorten. Welches Gemüse in die Suppe kommt, spielt dabei eine untergeordnete Rolle, denn es gibt hunderte Varianten der Suppe.

Für den Suppenkasper ist Shakshuka eine gute Alternative. Dafür braucht man Tomaten, gerne auch aus der Dose, und verschiedene Gemüsesorten, wie zum Beispiel Stangensellerie und Paprika. Es gibt aber auch Varianten mit Zucchini und gebratenen Würsten. Hinzukommt pro Person bzw. Portion ein Ei und viel Petersilie.

Lagerung von Speiseresten

Um Speisereste zu einem leckeren Resteessen verarbeiten zu können, müssen diese im Kühlschrank gelagert werden. Deshalb sollten Fleisch- und Fischreste auch getrennt von Gemüse und Sättigungsbeilagen in den Kühlschrank kommen und nach ein bis zwei Tagen verzehrt werden.

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