Sushi-Pizza
Redaktion

Sushi-Pizza: Das Beste aus zwei Welten?

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Wer das Wochenende Hunger auf etwas richtig leckeres hat, geht gerne mit Freunden eine Pizza essen oder eilt ins nächste Sushi-Restaurant. Die Pizza, DAS italienische Nationalgericht, ist ein international bekannter kulinarischer Leckerbissen. Zugleich aber auch eine Kalorienbombe. Sushi- ursprünglich aus Japan – erfreut sich ebenfalls weltweiter Beliebtheit. Und ist um einiges gesünder. Beide Optionen haben durchaus ihre Reize. Daher fällt es manchmal schwer, sich für eines der beiden Gerichte zu entschieden.

Vielleicht würde man am liebsten beide nehmen. Pizza und Sushi in Kombination: Geht das überhaupt denn überhaupt?

Seit neuestem schon: Ein neuer Trend, der von den USA nach Europa herüberschwappt, kombiniert die beiden Fast-Food-Renner. Dort ist die Sushi-Pizza der letzte Schrei.

Sushi-Pizza: Die perfekte Symbiose zweier Lieblingsgerichte

Aufgrund der italienischen bzw. japanischen Herkunft der beiden Gerichte könnte man meinen, die Sushi-Pizza stamme aus einem der beiden Ländern. Doch weit gefehlt. Es war eine japanische Köchin im kanadischen Toronto, die 1992 auf die Idee kam, italienische und japanische Küche miteinander zu kombinieren. Daraufhin deutet heute ein Poster, dass die angebliche Erfinderin mit einer Sushi-Pizza in ihrem japanischen Restaurant Nami zeigt.

Die ehemalige Restaurantkritikerin Cynthia Wine schrieb dazu 1993: „Die hohen Kosten für Sushi haben lokale japanische Restaurants zu neuen Tricks inspiriert. Das japanische Meeresfrüchte-Restaurant Nami verkauft jetzt eine komisch aussehende Sushi-Pizza, die einen gebratenen Reiskuchen als Kruste verwendet und mit Thunfisch, Zwiebeln und Fischrogen belegt ist“. Doch die Urform hatte noch ein kleines Problem: Da der frische Fisch auf frittiertem Reis serviert wurde, war die damalige Sushi-Pizza genauso fettig wie das italienische Original.

In jüngster Zeit entdeckten US-Amerikaner das fast in Vergessenheit geratene Gericht für sich. Mit einem großen Unterschied: Sie verringerten den Kalorienwert und schufen damit eine gesündere Variante der Sushi-Pizza. Anstatt Reis wird für die Kruste nun eine Sushi-Rolle verwendet, dieser wiederum mit kleinen Avocado-Stückchen oder anderen Kreationen gefüllt und anschließend mit Toppings wie Mango-Gurken-Edamame-Salat oder mariniertem Lachs belegt.

Vom kleinen Städtchen Hoboken in New Jersey ausgehend, wurde das Gericht innerhalb kürzester Zeit zum viralen Hit. Folgt man dem in Internet kursierenden Meinungen, bleibt zu hoffen, dass der Trend den Sprung über den großen Teich schafft und kulinarische Nachahmer findet. So lässt ein Blogger der österreichischen Trendblogs maxima.at verlauten: „Bleibt zu hoffen, dass dieser Internethit auch bald in Österreich einen kreativen Sushikoch inspiriert und wir uns auch in unseren Breiten demnächst eine Sushi-Pizza gönnen können.“

Fotocredit: Poke Burri Raleigh

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