klapphandy gadget
Stephanie Duscha

Diese Gadgets braucht keiner

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Klapphandy, Walkman und Co.: Dinge, die die Welt nicht (mehr) braucht. Einst als technische Wunderwerke gefeiert, die unser alltägliches Leben verschönern und verändern sollten, sind sie mittlerweile Relikte, die in den heimischen Schränken schlummern. Vor allem das Smartphone hat es ihnen schwer gemacht – das Allround-Tool, das Telefon, Kamera und Entertainment vereint. Diese Gadgets haben uns in den letzten 50 Jahren verlassen.

Walkman

Wer angesagt sein wollte, musste einen besitzen. Der Walkman revolutionierte Ende der 70er-Jahre unseren Musik-Konsum gewaltig. Konnte man zuvor seine Lieblingssongs lediglich über das Radio oder über die heimische Musik-Anlage genießen, war es nun möglich, sie immer und überall dabei zu haben.

Übrigens: Bis heute ist nicht abschließend geklärt, wer den Walkman eigentlich erfunden hat. 1979 brachte Sony das Gerät auf den Markt. Zwei Jahre vorher reichte allerdings ein Ostdeutscher beim Patentamt die Anmeldung für eine „körpergebundene Kleinanlage für die hochwertige Wiedergabe von Hörereignissen“ ein. Die Ähnlichkeit war verblüffend. Erst 2004 einigten sich beide Parteien auf einen „außergerichtlichen Vergleich“. Angeblich hätte Sony dem Erfinder eine Abfindung in Millionenhöhe gezahlt.

Pager

Die kleinen handlichen Geräte dienten in erster Linie zur Übermittlung von Alarmsignalen und kurzen Textnachrichten. Von Privatpersonen wurden sie fast gar nicht verwendet. Heutzutage findet man Pager noch in größeren Unternehmen oder in Hotels.

Flip Phones / Klapphandys

Fühlte man sich damals wie ein Geheimagent, wird man heute mit einem Flip Phone schräg angeguckt. Dabei waren sie der ersten Vorläufer der Smartphones. Die Bildschirme wurden größer, die Qualität der Kameras immer besser und auch das Surfen via Handy wurde angenehmer.

Tragbarer DVD-Player

Vor allem Eltern waren von dieser Erfindung begeistert! Der tragbare DVD-Player sorgte für Ruhe auf langen Autofahrten und beschäftigte den gelangweilten Nachwuchs über viele Stunden. Dennoch, auch dieses Gerät hat sich längst verabschiedet und wurde durch Smartphones und Streaming-Dienste ersetzt.

Internet zum Einwählen

„Mama, kannst du bitte auflegen? Ich möchte ins Internet!“ So oder so ähnlich schallte nach Erfindung des Internets durch die Wohnungen. Es piepte und summte, wenn sich das Modem ins World Wide Web einwählte. Abgerechnet wurde im Minuten-Takt. Von einer Flatrate hatte damals noch keiner etwas gehört.

Schreibmaschine

So gut wie niemand benutzt heute noch eine Schreibmaschine. Lediglich Liebhaber und Sammler hüten ihre Lieblingsstücke bis heute zu Hause.

Disketten

Sie waren die erste Form eines tragbaren Speichermediums. Die Diskette machte es Ende der 70er-Jahre möglich, erste kleinere Dateien von einem PC auf einen anderen zu übertragen. Verdrängt wurden sie von USB-Sticks und externen Festplatten, die heutzutage bis zu 15 Terabyte fassen.

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