Mann auf Onewheel
Laura Dehmelt

Mit dem Onewheel durch den Sommer cruisen

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Unwillkürlich hatten wir gerade das dröhnende “Keep rollin’ rollin’ rollin’ rollin’” von Limp Bizkit im Kopf, als wir diese Mischung aus Segway und Snowboard entdeckten. Wer auf alternative und spannende Formen der Fortbewegung steht, hat am Onewheel ganz sicher seine Freude. Mehr dazu hier.

Wenn auf die Sonne wieder Verlass ist und steigende Temperaturen einen nach draußen locken, hat man auch endlich wieder mehr Lust auf Bewegung im Freien. Und die macht mit diesem Teil gleich noch mehr Spaß.

Die Geburt des Onewheel

Alles begann, wie bei so vielen genialen Projekten, mit einer Kickstarter-Kampagne im Jahr 2014. Kyle Doerksen, der sich schon seit Jahren mit innovativen Technologien zur Fortbewegung beschäftigte, hatte eines Tages auf dem Weg zur Arbeit das dringende Bedürfnis, doch irgendwie spannender ans Ziel zu kommen. Aufgewachsen in den Bergen Kanadas, dachte er dabei vor allem an lange Tage auf dem Snowboard. Jetzt stellte sich nur noch die Frage, wie man dieses Gefühl auf den Asphalt bringen kann.

Das Ergebnis war das Onewheel, das mit der Kickstarter-Kampagne so erfolgreich war, dass aus den angepeilten 100.000 Dollar ganze 630.000 Dollar wurden. Ein gutes Polster, um das Onewheel in Serie und inzwischen sogar ein Nachfolgemodell auf den Markt zu bringen.

Das kann das Onewheel

Es sieht ein bisschen so aus, als wäre ein in die Breite gegangener Schubkarrenreifen auf ein Skateboard gefallen und hätte es sich in der Mitte gemütlich gemacht. In dem Onewheel-Reifen befindet sich allerdings ein kleiner, aber feiner Motor, der das Board durch Verlagerung des Körpergewichts in Fahrt bringt.

Dabei gilt: Nach vorne lehnen bringt das Onewheel auf Speed (auch über kleine Anhöhen) und nach hinten lehnen, verlangsamt es. Falls es doch mal zu schnell gehen sollte, hilft auch ein beherzter Sprung zur Seite. Während das Ursprungs-Onewheel mit einer Geschwindigkeit von bis zu 24 kmH aufwarten konnte, geht’s beim Nachfolger Onewheel+ schon ein bisschen zügiger zur Sache. Hier sind nämlich Geschwindigkeiten von bis zu 30 kmH möglich. Außerdem ist der Motor um einiges leiser und trotzdem stärker. Das macht es noch einfacher, kleine Berge zu erklimmen.

Mann auf Onewheel
Mann auf Onewheel / ©Future Motion Inc.

Und auch an die Nachteulen wurde gedacht: LED-Leuchten sorgen nämlich dafür, dass das Cruisen auf dem Onewheel auch nach Sonnenuntergang (nahezu) gefahrlos möglich ist.

Mann auf Onewheel
Mann auf Onewheel

Kostenpunkt: Das Onewheel schlägt mit 1.299 Dollar (plus Shipping, Zoll und Steuern) zu Buche. Das Onewheel+ gibt es ab Mai 2017 und kostet 1.499 Dollar (plus Shipping, Zoll und Steuern). Es gibt aber auch Händler in Deutschland, den Niederlanden sowie Schweden und Dänemark.

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