Männer gucken Fußball
Albert Gottelt

Achtung Fußball-WM: Wetten machen Männer süchtig

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Mit der Fußball-WM beginnt auch wieder das Wettfieber. Was meist ein Spaß unter Freunden und Kollegen ist, birgt auch gesundheitliche Risiken, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sagt.

Wetten kann krank machen. Nämlich dann, wenn aus der einfachen Sportwette eine hochspekulative Spielsucht wird. Denn Wetten sind Glücksspiele. Bei sportlichen Großveranstaltungen wie der Fußball-WM sei die Gefahr besonders groß, weil so viele Menschen dafür begeistert sind und dementsprechend viele potenzielle Wettteilnehmer mitmachen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat Wettdaten von 2017 ausgewertet und sieht vor allem junge Männer im Alter zwischen 16 und 25 der erhöhten Gefahr einer Spielsucht ausgesetzt. 5,7 Prozent in dieser Altersgruppe haben 2017 Geld auf ein sportliches Ereignis gesetzt. Davon wiederum jeder fünfte tat dies mindestens einmal wöchentlich. 2017 haben laut BZgA insgesamt 1,4 Millionen Menschen in Deutschland an Sportwetten teilgenommen.

Bild (Symbolfoto): ©istock

Gefährlich wird es, wenn Wetteinsätze die Existenz gefährden und Geld verloren geht, das eigentlich zum eigenen oder familiären Lebensunterhalt beitragen sollte. Dann droht oft eine Spirale aus Überschuldung und sozialer Isolation.

Besonders kritisch sieht die BZgA übrigens sogenannte Live-Wetten, bei denen die Wettteilnehmer ihre hochspekulativen Tipps während eines Spiels auf bestimmte Ereignisse abgeben.

Die Hoffnung auf den großen Gewinn verführt dazu, dass unkontrolliert gespielt wird und die Risiken unterschätzt werden.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA

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Die Psychologin Lonnie Barbach stimmt dem zu:

Pornografie verschiebt Grenzen immer weiter, und zwar schon seit Jahrzehnten. Jetzt sind wir bei Inzest angekommen.

Sex habe immer schon etwas Verbotenes, Anrüchiges gehabt. Hier geht es darum, so verbotene Dinge wie möglich zu präsentieren.

Welche Auswirkungen hat dieser Trend?

Über die Auswirkungen sind sich die Macher nicht ganz einig. Auf der einen Seite wird argumentiert, dass in der szenischen Darstellung ja immer noch erkennbar sei, dass es sich um eine Fantasie handele. Wie bei Darstellungen anderer in der Realität verbotener Handlungen (z.B. Gewalt, Diebstahl etc.) seien die Zuschauer durchaus in der Lage, zwischen Realität und filmischer Fiktion zu unterscheiden, so Regisseurin Mills.

Andererseits gibt es auch Stimmen, die das nicht ganz so lax behandeln. Sie fürchten, dass solche Filme langfristig Auswirkungen auf die Gesellschaft haben könnten. Fakt ist, dass auch bei anderen Genres wie Horrorfilmen oder Thriller niemand mit Sicherheit sagen kann, wie sich das Anschauen extremer Gewalt gesellschaftlich (langfristig) auswirkt. Fakt ist aber auch, dass selbst Bree Mills immer wieder Diskussionen mit Darstellern am Set über das Thema und die jeweilige Filmhandlung führt.

Foto ©istock (Symbolbild)

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