Mann trinkt Wasser / ©iStock
Laura Dehmelt

In diesen Momenten sollte man KEIN Wasser trinken!

alles abspielen besuchen

Wir hören und lesen es überall: Ausreichend Wasser trinken ist das A und O für einen gesunden und fitten Körper. Es hilft uns außerdem dabei, nicht zu viel zu essen, hält unser Gehirn frisch und sorgt zudem für eine geregelte Verdauung. Doch wer hätte gedacht, dass es auch beim Wasser trinken ein “mehr ist nicht gleich besser” gibt? Ja, man kann tatsächlich zu viel und natürlich auch das Falsche trinken. Wir schildern euch deshalb 5 Situationen, in denen man die Wasserflasche lieber stehen lassen sollte.

#1 Nachdem man schon eine Menge getrunken hat

Ja, es ist tatsächlich möglich, so viel Wasser zu trinken, dass man seiner Gesundheit schadet. Selten, aber möglich! Wenn es nämlich dazu kommt, dass die getrunkenen Wassermengen den natürlichen Salzhaushalt des Körpers verdünnen, besteht das Risiko einer Hyponatriämie. Heißt, der Salzhaushalt des Körpers ist am Boden und es kann dazu kommen, dass die Zellen anschwellen und einem schlecht wird. Aber auch Krämpfe und sogar ein plötzlich eintretender Tod sind möglich. Häufig neigen übrigens vor allem (unerfahrene) Marathonläufer dazu, zu viel zu trinken und sich dieser Gefahr auszusetzen.

 

#2 Wenn der Urin zu klar ist

Manchmal sollte man mal ganz genau hinsehen, denn wenn der ausgeschiedene Urin zu klar bzw. nahezu durchsichtig also wässrig ist, hat man eindeutig genug getrunken. Optimal ist deshalb ein leicht gelblicher Urin. Übrigens: Wenn der Urin kräftig gelb ist, sollte man lieber wieder etwas mehr trinken. Und damit meinen wir nicht das nächste Bier in der Stammkneipe.

 

#3 Wenn man sehr viel gegessen hat

Den Trick hat jeder schon einmal gehört: Ein großes Glas Wasser vor dem Essen getrunken und man isst automatisch weniger. Doch wer dazu neigt, viel zu essen, weil es ihm schlicht und einfach schmeckt, sollte darauf verzichten vor oder während des Essens zu viel Wasser zu trinken. Denn hier kann es schnell ziemlich eng werden im Magen und das kann zu schmerzhaften Blähungen, Vollegefühlen und Bauchschmerzen führen.

 

#4 Während eines langen und intensiven Workouts

Bei einem harten und schweißtreibenden Workout verliert der Körper mitunter viele Elektrolyte. Diese wichtigen Nährstoffe finden sich aber nicht in normalem Wasser. Deswegen ist es besser zu Kokoswasser zu greifen, das alle wichtigen Nährstoffe wie Kalium, Magnesium, Natrium und Vitamin C enthält. Dazu hat es außerdem weniger Kalorien und mehr Ballaststoffe als trendige Fitness-Getränke, die genau mit diesen Vorteilen werben.

 

#5 Wenn das Wasser mit künstlichen Süßstoffen versetzt ist

Klar, Wasser mit ein bisschen Geschmack schmeckt natürlich besser als fades Leitungswasser. Doch das Problem ist, dass viele geschmackvollen Wasser-Getränke mit Süßstoffen angereichert sind. Und selbst wenn diese mit Null Kalorien angepriesen werden, haben Studien gezeigt, dass sie den Appetit anregen. Man nimmt am Ende also wieder zu. Besser ist es, das Leitungswasser in einer Karaffe oder Flaschen mit frischer Zitrone, Melone oder Beeren anzureichern. Aber auch Gurke oder Kräuter eignen sich optimal für selbstgemachtes Wasser mit Geschmack!

cool good eh love2 cute confused notgood numb disgusting fail