Frau unter Dusche
Laura Dehmelt

Römische Dusche: Dieser Sex-Trend ist ganz schön eklig

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Römische Dusche – klingt erst einmal ganz verlockend, oder? Wir sehen uns schon in einem Wellness-Tempel lümmeln, gleich eines römischen Gottes, unzählige Schönheiten… Aber, Stop! Hier müssen wir die Phantasie unterbrechen, denn bei der römischen Dusche handelt es sich um eine Sexpraktik, die nichts für schwache Nerven und alles andere als romantisch ist. Kleiner Hinweis: Die Redewendung “Du kotzt mich an” erhält hier eine vollkommen neue Dimension.

Machtspiel extrem, extrem eklig!?

Auch bei dieser Sexpraktik gibt es eine dominante und eine unterwürfige Person (ähnlich wie bei CMNF oder CFNM). Soweit, sogut. Aber dann wird es auch schon schnell ganz schön eklig. Denn bei der römischen Dusche steht etwas im Vordergrund, was man erst einmal nicht mit Sex verbinden würde: das Erbrechen.

Heißt, dass der unterwürfige Part von der dominanten Person bewusst angekotzt wird. Sogenannte Kotzfetischisten verspüren bei dieser Praktik eine unheimliche Befriedigung, die aus einer Mischung aus Erregung, Erniedrigung und dem Erbrochenen selbst besteht – auf beiden Seiten.

In Extremfällen isst der unterwürfige Part dann auch das auf ihn Erbrochene. Eine Sexpraktik, die also sicher nicht jedermanns Sache ist.

Zurückzuführen ist die Römische Dusche übrigens auf die bekannten römischen Feste mit ausgelassenen Fressgelagen. Hier war es üblich, sich absichtlich zu überfressen, zu erbrechen und dann weiter zu essen. Federkiele und andere Brechmittel gehörten deshalb genauso zum Festmahl wie der saftige Braten.

Ganz ungefährlich ist diese Lust jedoch nicht, vor allem für den dominanten Part. Denn die durch das Erbrechen produzierte Magensäure greift die Speiseröhre, die Zähne und das Zahnfleisch an und kann auf Dauer, ähnlich wie bei Bulimiekranken, zu großen gesundheitlichen Schäden führen.

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