Für Querdenker mit Stil

Gatsby: Diese Dating-App sperrt Verbrecher aus

Zumindest in den USA scheint das Online-Dating sicherer zu werden....

Artikel teilen auf:

A post shared by Gatsby (@joingatsby) on

Während man sich früher - manch einer bezeichnet es ja als die gute alte Zeit - noch in Bars, Diskotheken oder vielleicht auch noch über Kontaktanzeigen in der Zeitung kennengelernt hat, kommt das Liebesleben heute vor allem online in die Gänge. Und klar, gibt es auch hier - wie im realen Leben - schwarze Schafe, die einem unter Umständen was Böses wollen. Eine App, will dem jedoch den Riegel vorschieben.

Tinder, Lovoo, Badoo und wie sie alle heißen - Apps, die ein schnelles Date versprechen und von vielen auch genau dafür genutzt werden. Doch nicht immer ist einem dabei bewusst, dass man sich unter Umständen auch in Gefahr begeben könnte, wenn man hier an die falschen Dates gerät.

Verbrecher, Triebtäter & Co.: Ihr dürft hier nicht rein!

Deine Sicherheit ist unsere größte Priorität”, heißt der Slogan der App Gatsby. Dem New Yorker Unternehmen ist es demnach nicht nur wichtig, dass seine User den richtigen Partner finden, sondern vor allem jemanden, der sie nicht in Gefahr bringt. Wer schwerwiegende Vorstrafen oder gar Einträge im Sexualstraftatenregister zu verbuchen hat, darf sich auf dieser App nämlich nicht anmelden. Aber wie soll das funktionieren?

A post shared by Gatsby (@joingatsby) on

Wir brauchen zunächst einen Facebook-Account oder eine Registrierung mit der eigenen Mail-Adresse. Dann analysieren wir alle Daten, die wir mit der App empfangen und vergleichen sie mit dem Strafregister sowie mit der Datenbank von Sexualverbrechern", erklärt der Geschäftsführer der Gatsby-Plattform, Joe Penora. Eine Aussage, bei der Datenschutzrechtler sicher gerade Schweißausbrüche bekommen. Nicht ohne Grund funktioniert die App momentan auch nur in den USA. Dort gibt es nämlich ein für alle zugängliches Sexualstraftatenregister.

A post shared by Gatsby (@joingatsby) on

"Wenn du ein Krimineller bist, wie etwa ein Triebtäter, und dich in einer Dating-App registrierst, ist das eine Verletzung deiner Bewährungsauflagen. Wenn wir dies also herausfinden und es gegen die Regeln deiner bedingten Entlassung ist, kannst du zurück ins Gefängnis gehen", so Penora.

Ähnliches Prinzip: Taken Mate

Auch die App "Taken Mate" verfolgt ein ähnliches Prinzip. Taken Mate ist dabei allerdings keine Dating-App an sich: "Ob man online ein Match mit einer Person hat oder jemanden in einer Bar trifft: Taken Mate überprüft, ob der potentieller Verehrer ehrlich ist, was seine Identität betrifft." Und die Ehrlichkeit bezieht sich dabei nicht nur auf Straftaten, sondern auch auf eventuelle Partner oder andere Lügen.

A post shared by Taken Mate (@taken_mate) on

Voraussetzung: Beide Flirt-Parteien müssen sich bei der App angemeldet haben, um Informationen der Social-Media-Profile und Straftatenregister abfragen zu können. Allerdings kann man sein Date auch nachträglich via Mail einladen, den Check durchführen zu lassen. Lehnt jemand ab, könne ja jeder selbst seine Schlussfolgerungen daraus ziehen.

Natürlich funktioniert auch diese App nur in den USA.

Artikel teilen auf:
Empfohlene Artikel