Laura Dehmelt

DermalAbyss: Können diese Tattoos Leben retten?

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Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden – für Tattoo-Fans könnte das vielleicht bald Realität werden. Und wer schon immer nach einer guten Entschuldigung für das erste oder auch das tausendste Tattoo gesucht hat, der könnte jetzt seine Chance ergreifen. Denn schlaue Köpfe vom MIT und der Harvard Medical School forschen momentan an Tattoos, die in Zukunft sogar Leben retten könnten.

Tattoos for Life

Katia Vega, Xin Liu, Viirj Kan, Nick Barry, Ali Yetisen und Nan Jiang heißen die schlauen Köpfe, die sich der Erforschung des nützlichen Tattoos widmen. Und auch wenn es bisher keine Absicht gibt, diese Entwicklung wirklich auf den Markt zu bringen oder in einer Klinik zu testen, so hört sie sich doch sehr vielversprechend an.

Eine spezielle Biosensoren-Technologie soll nämlich die übliche Tattoo-Farbe ersetzen und so auf bzw. unter der Haut eine interaktive Oberfläche schaffen. Durch die Veränderung des Flüssigkeitshaushaltes unter der Haut, verändert diese spezielle Tinte dann ihre Farbe und zeigt schnell eventuelle Störungen sprich gesundheitliche Schwankungen an.

Im Video: So funktioniert’s

Paradebeispiel Diabetes

Dermal-Abyss-Tattoo nennen die Forscher dieses Verfahren und das könnte besonders Diabetes-Patienten zugute kommen. Die müssen schließlich mehrmals am Tag ihren Blutzuckerspiegel messen und dafür immer wieder Blut lassen. Doch genau diese Veränderungen im Blut könne man in Zukunft auch mit dem Tattoo feststellen.

Basierend auf dem Glukosegehalt könnte sich das Tattoo in Anlehnung an die durchgeführten Tests (an Schweinehaut) dann von Blau zu Braun verfärben. So sieht der Patient also mit einem Blick aufs Tattoo, ob er sich spritzen muss oder nicht.

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