Albert Gottelt

Sex-Roboter kaufen?! Was “Solana” (wirklich) taugt

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Künstliche Intelligenz, Schmollmund und Proportionen eines Pornostars. Kann Sex-Roboter Solana halten, was sie verspricht? Und: Kein Witz – Die FDP könnte sich vorstellen, Sexroboter auf Kassenrezept zu verschreiben.

Sex mit einer Maschine? Mit Solana gibt es bereits den zweiten kommerziellen Sex-Roboter aus dem Hause Abyss Creations. Auf einer Messe in Las Vegas wurde Solana Anfang 2018 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt – als Nachfolgerin ihrer Schwester “Harmony”.

Sex mit Robotern – Sind wir 2018 schon so weit?

Naja, schaut man sich Solana genauer an, fällt auf, dass sie eigentlich nur aus einem – zugegeben sehr gut gemachten – Kopf besteht. Es gibt zwar auch einen Körper, der aber keine Elektronik enthält – dementsprechend nicht in der Lage ist, umherzulaufen oder sonstige körperliche Aktivitäten zu verrichten.

Der Kopf hingegen hat einige natürliche Körperfunktionen, kann sprechen und mit dem Gegenüber kommunizieren. Solana enthält eine künstliche Intelligenz und erweckt im Gegensatz zu Siri oder Alexa den Eindruck einer Persönlichkeit.

Gesicht und Charakter austauschbar

Solana kann übrigens ihr Gesicht tauschen. Was sich wie Stoff für Horrorfilme anhört, haben die Macher Realität werden lassen. Einfach das Silikongesicht abziehen und ein neues aufziehen. Selbst der Charakter von Solana kann getauscht werden. Dann wird einfach ein anderes Profil auf die Festplatte gespielt.

Die große „Preisfrage“ lautet also:

Sollte ich den Sex-Roboter 2018 kaufen?

Solana kostet 5.000 – 8.000 Dollar. Da muss man(n) wissen, ob es einem das wirklich Wert ist. Zumal es Solana aktuell in Deutschland noch gar nicht zu kaufen gibt. Wer es dennoch wagt, einen Sex-Roboter zu kaufen, muss also nicht nur mit hohen Versand-, sondern unter Umständen Zollkosten rechnen.

© Bild: Instagram/Realbotix

Sexroboter auf Rezept von der Krankenkasse?

Die FDP hat in einer Anfrage an die Bundesregierung eine Stellungnahme zum Thema Künstliche Intelligenz, Robotik – und auch Sexroboter gestellt. Konkret fragten die Liberalen, denen die Digitalisierung eine Herzensangelegenheit ist, ob und wie sich die Bundesregierung vorstellen könnte Sexroboter für soziale Zwecke einzusetzen. In der Altenpflege übernähmen schließlich Roboter bereits wichtige Aufgaben für das Gemeinwohl.

Wenn sie als medizinisches Therapiegerät betrachtet werden, können Ärzte eine Behandlung mit Sexrobotern verschreiben? Wenn ja, wird die Behandlung von den Krankenkassen erstattet werden?

fragte die FDP in der Kleinen Anfrage 2018.

Sexroboter aktuell nicht auf Rezept

Alle, die sich Hoffnungen gemacht hatten, bald maschinelle Liebesdienste auf Kosten der Krankenkasse zu erhalten, werden jedoch enttäuscht.

Die Bundesregierung machte in der Antwort auf die FDP-Anfrage unmissverständlich klar, dass weder der Einsatz von Sexrobotern noch eine Kostenübernahme durch die Krankenversicherung angedacht sei. Als Begründung hieß es, dass die Krankenversicherung dafür da sei, die Gesundheit der Patienten zu erhalten und zu verbessern. Wie Sex-Roboter dazu beitragen könnten, sehe man derzeit nicht.

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Quelle: @galanikolic

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