Mann trinkt ein Glas Wasser
Andreas Fromm

Verkatert? Das hilft wirklich gegen den Hangover

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Nach einer durchzechten Nacht drohen Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen. Der sogenannte Kater lässt sich nur verhindern, wenn potentielle Konsumenten auf Alkohol verzichten. Mit unseren Tipps lassen sich die unangenehmen Folgen des Konsums allerdings bekämpfen.

Speisen gegen Kater

Durch den Konsum des Alkohols gerät das Gleichgewicht zwischen verschiedenen mineralischen Stoffen im Körper durcheinander, was zum Kater führt. In der Folge weiten sich Blutgefäße im Kopf, wobei ein Zustand entsteht, der an Migräne erinnert. Dann brummt der Schädel schmerzhaft. Solchem Kater beugen Menschen bereits vor dem Alkoholkonsum vor. Hier hilft die Nahrungsaufnahme. Das glaubt auch Isabelle Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Sie rät zu fettreichen und gesunden Speisen wie einem Pastagericht mit Salat. Solche Nahrung bleibe „länger im Magen, so kann die Alkoholaufnahme etwas verzögert werden“, sagt die Expertin. Schließlich gelangt der Alkohol langsamer ins Blut, weswegen sich unangenehme Folgen reduzieren.

Trinken gegen Kater

Ganz besonders wichtig ist die Aufnahme von Flüssigkeit, die vor dem Alkoholkonsum erfolgt. Dabei gilt es, den Durst zu löschen. So beugen Konsumenten dem Flüssigkeitsverlust vor, den der Alkohol im Körper verursacht. „Außerdem ist der Deydrierungseffekt am nächsten Tag nicht so stark“, sagt Keller. Um den Kater ranken sich manche Mythen. So wurde früher vielfach zum Konterbier geraten, das beim Frühstück gegen den Kater helfen sollte. Allerdings zögert dieser Konsum die Sympthome nur hinaus. Außerdem verstärkt sich das Risiko einer gefährlichen Alkoholabhängigkeit. Gesundheitsexperten raten eher davon ab, schwer verträglichen Alkohol zu konsumieren. Diese enthalten beispielsweise Fuselöle, die sich auf Blutgefäße des Gehirns auswirken. So entsteht das Gefühl eines dröhnendes Kopfes. Es ist daher ratsam, qualitativ gute Getränke zu konsumieren. Wer beispielsweise einen hochwertigen Wein ohne Zusatzstoffe wählt, reduziert das Risiko eines Katers. Durch den Mischkonsum verschiedener Alkoholika droht den Konsumenten meist ein schlimmeres Befinden. Daher empfehlen die Gesundheitsspezialisten, lieber bei einer Getränkeart zu bleiben. Im Übrigen sollen süßhaltige Getränke wie Likör oder Glühwein das Risiko eines Katers erhöhen, weil mit Zucker angereicherter Alkohol schneller in die Blutbahn gelangt.

Vorbeugen gegen Kater

Bei jedem Alkoholkonsum ist es empfehlenswert, sich vor dem Einschlafen mit ausreichend Wasser zu versorgen. Durch das Trinken erhält der Körper wichtige Flüssigkeit, um drohende Defizite besser auszugleichen. Nach einem langen Schlaf empfehlen Gesundheitsexperten ein ausgewogenes Frühstück gegen den Kater. Ein Müsli mit Obst oder ein gesundes Vollkornbrot mit gutem Belag sorgen dafür, dass der Kater schneller schwinden kann. Am Morgen trinken Konsumenten am besten eine Apfelschorle oder einen Fruchtsaft. Durch solche Getränke versorgen sich Katernde mit wichtigen Inhaltsstoffen wie Vitamin C oder Calcium. Wer einen flauen Magen hat, kann zunächst zu einer Suppe greifen, um den Kater und dessen Folgen zu mindern.

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