Muse - Simulation Theory
Redaktion

80er-Epos

alles abspielen besuchen

Jede Woche nimmt die Sohomen-Redaktion die neuesten und angesagtesten Titel unter die Lupe. In dieser Woche unter anderem: „Simulation Theory“ von Muse.

MUSE – SIMULATION THEORY

Zurück in die Zukunft mit Muse: Auf „Simulation Theory“ klingen die Bombast-Rocker wieder elektronischer als zuletzt, und sie beziehen Einflüsse aus dem Kino der 80er-Jahre – was ziemlich cool ist. Das verschwörungstheoretische Gesülze um Viren und Virtual Reality zündet dagegen nicht so richtig. Alles mal wieder ein bisschen too much.

LIL PEEP – COME OVER WHEN YOU’RE SOBER, PT. 2

Vor einem Jahr starb Emorap-Vorreiter Lil Peep, jetzt gibt es mit „Come Over When You’re Sober“ ein neues Album. Die Songs bleiben inhaltlich kompromisslos, also tieftraurig, doch gemessen an dem, was Lil Peep zu Lebzeiten gemacht hat, klingt das alles ein bisschen zu glattgebügelt. Ob er dieses Album so freigegeben hätte? Fraglich.

ARCHITECTS – HOLY HELL

Nach dem Tod von Gitarrist Tom Searle war die Zukunft von Architects erstmal völlig offen. Doch die Jungs haben sich berappelt und liefern jetzt mit „Holy Hell“ ein neues Album, auf das Searle sicher stolz wäre. Da gibt es viel Metalcore-Wut, viel Trauerarbeit, aber dazwischen auch eine Menge neue Kraft und Optimismus – ein beeindruckendes Comeback!

I DON’T KNOW HOW BUT THEY FOUND ME – 1981

Spätestens seit Have You Ever Seen The Jane Fonda Aerobic VHS wissen wir, dass sich hinter viel zu langen Bandnamen oft tolle Musik verbirgt. Hier verhält es sich ähnlich: Für I Don’t Know How But They Found Me muss mancher vielleicht zweimal Luft holen, zum Lohn gibt’s dafür jetzt die ganz kurz betitelte EP „1981“ mit wunderbar fluffigem Elektro-Pop.

cool good eh love2 cute confused notgood numb disgusting fail