Die Farbe von Wasser - Curse
Redaktion

Locker bleiben!

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Auch in dieser Woche haben wir die heißesten Musik-Tipps. Den Anfang macht Curse!

CURSE – DIE FARBE VON WASSER

Immer locker bleiben, gaaanz logger: Das ist vielleicht die zentrale Message von Curse auf seinem neuen Album „Die Farbe von Wasser“. Aber wie immer gibt es in den geistreichen Texten der maximal gelassenen HipHop-Ikone noch viel mehr zu entdecken. Er ist und bleibt eine echter Deutschrap-Philosoph.

ISOLATION BERLIN – VERGIFTE DICH

Philosophiert wird hier nicht so viel, stattdessen verbreiten Isolation Berlin wieder herrlich schlechte Laune. Auch auf ihrem zweiten Studioalbum „Vergifte dich“ zelebriert die Band mit wütend-melancholischem Postpunkpop die unerträgliche Schwermut des urbanen Seins. Es gibt keine Hoffnung für diese Jungs, und das ist irgendwie gut so.

CRIMER – LEAVE ME BABY

Er sieht aus wie einer von den Backstreet Boys, spielt ziemlich queeren 80er-Synthpop und passt damit doch wieder perfekt in unsere Zeit, in der es keine musikalischen Grenzen mehr gibt. Crimer heißt der junge Mann, der unter anderem schon den Swiss Music Award gewonnen hat und uns nun mit seinem Debüt „Leave Me Baby“ zum Tanz auffordert.

THE BONGO CLUB – ANYBODY HAVE A LIGHTER?

Bunt? Ja. Queer? Eher nicht. The Bongo Club kommen zwar aus Schweden, mischen auf ihrem Debütalbum „Anybody Have A Lighter?“ aber sehr britischen Britpop mit zeitlosen Rock-Elementen und kommen deshalb auch nur ein bisschen „wie von gestern“ rüber. Was aber ohnehin egal ist: Ihr Sound hat Attitüde, Energie, und er macht Spaß, mit oder ohne Feuerzeug.

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