Andreas Fromm

Darum haben sich HIM wirklich aufgelöst

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Die Band, die den Begriff Love Metal prägte, steht vor der Auflösung. Ein letztes Mal wollen die Finnen in die Saiten greifen und ihrem Publikum einen würdigen Abschied bereiten. So äußert sich Frontsänger Ville Valo zur Auflösung:

Nach einem viertel Jahrhundert voller Love Metal fühlen wir, dass wir Abschied nehmen müssen, um Platz für neue Ansichten, Fährten und unerforschte Klänge zu machen. Wir haben das Muster vervollständigt, das Puzzle gelöst und den Schlüssel gedreht.

Das vollständige, sehr emotionale Statement könnt ihr hier lesen.

Karten für die Abschiedstour gibt es ab morgen zu kaufen. Insgesamt wird die Band in 14 Ländern 35 Konzerte geben. Hiesige Fans wird es freuen, dass HIM auch Halt in Deutschland machen:

  • 29.11.2017 Hamburg (Docks)
  • 01.12.2017 Berlin (Columbiahalle)
  • 04.12.2017 Leipzig (Haus Auensee)
  • 05.12.2017 München (Tonhalle)
  • 08.12. Köln (Palladium)

Rückblick

Insgesamt acht Studioalben haben HIM veröffentlicht. Das letzte Album „Tears on Tape“ stammt aus dem Jahr 2013, seitdem wurde es auffällig ruhig um die Rockband. Sicherlich kommt der Schritt zur Auflösung daher nicht ganz überraschend.

Den größten Erfolg und den gleichzeitigen Durchbruch verbuchten sie mit ihrem Hit „Join Me in Death“, vielen besser unter „Join Me“ bekannt.

Nach ihrer Gründung im Jahre 1996, eroberten sie mit ihrem zweiten Album „Razorblade Romance“ sämtliche Teenieherzen. Kaum eine andere Band machte mit ihrer Musik zwischen Liebe, Sünde und Tod das Morbide so salonfähig.

Ende des Jahres ist nun alles vorbei, Valo dazu im Interview mit Team Rock:

Ich bin sehr stolz, mit diesen Jungs befreundet zu sein, die mich durch so viele schreckliche und wunderschöne Jahre begleitet haben. Das ist mein persönlicher Weg, dieses Vermächtnis zu betrachten. […] Ich selbst habe definitiv nicht das Talent, jetzt noch irgendetwas anderes anzufangen. Das ist der Hirnschaden, den ich mir selbst zugefügt habe.

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