Ben Pötke

Outdoor-Gadgets: So campt Mann richtig!

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Bei dem ganzen Arbeitsstress und Städtelärm im Alltag zieht es viele Leute in der Freizeit hinaus in die Natur. Der Urlaub auf dem Campingplatz oder gar in der unberührten Natur kann mit den falschen Utensilien aber auch schnell zur Katastrophe werden. Um das zu verhindern und die freien Tage wirklich genießen zu können, haben wir hier die richtigen Camping-Gadgets herausgesucht.

Must-haves fürs Camping

Voll im Trend: Das Hängezelt

Das allerwichtigste beim Campen ist natürlich die Unterbringung. Zelte gibt es en masse auf dem Markt, doch voll im Trend liegen momentan Hängezelte. Da der Unterschlupf im Freien meist für mindestens zwei Leute reichen und ein gewisser Anspruch an Qualität beim schwebenden Nickerchen herrschen sollte, empfehlen wir das Cacoon Double. Der Marktführer für Hängezelte verspricht dir ein einzigartiges Camperlebnis direkt unter Baumkronen oder pendelnd über Bachläufen.

Das wichtigste Merkmal eines Hängezeltes ist auch sein überzeugendstes Argument: Du schläfst schwebend, bist somit weg vom kalten Boden und brauchst im günstigsten Fall nicht einmal eine Isomatte oder Matratze. Mit einer Belastbarkeit von bis zu 200 kg ist dieses Zelt perfekt für ein Erwachsenenpaar plus Kleinkind geeignet. Das Zelt trotzt dank seines robusten mechanischen Aufbaus und seiner Wasserfestigkeit den äußeren Wetterbedingungen. Der formgebende Aluminiumring wird nicht rosten und die Kuppel besteht aus einem wasserdichten Mischgewebe, welches auch UV- und Schimmelbeständig ist. Dieses Gewebe wird unter anderem auch zur Herstellung von Bootssegeln verwendet.

Praktisch ist außerdem, dass sich das gesamte Zelt zu einem kompakten Paket zusammenlegen lässt, welches mit sechs Kilogramm Gewicht leicht zu transportieren ist. Dazu bekommst du noch ein Seil, einen Karabinerhaken sowie eine Tragetasche.

Kühlbox – der Kühlschrank für unterwegs

Eine Kühlbox in der Natur hat mehrere Vorteile. Der wichtigste: dein Essen bleibt frisch. So zum Beispiel die Severin KB2921 Kühlbox. Diese ist mit 25 Litern Volumen nicht gerade riesig, doch äußerst transportabel. Ein integrierter Akku benötigt etwa zwei Stunden zum Aufladen, was unter anderem auch über den Zigarettenanzünder im Auto funtioniert. Aufgeladen bleibt hält die Box deine Nahrungsmittel und Flaschen gut 20 Grad unter der Umgebungstemperatur. Für den erschwinglichen Anschaffungspreis von 70 Euro bekommst du zudem die Möglichkeit, eine Warmhaltefunktion zu nutzen. Produktüblich ist auch ein Tragehenkel verbaut, der den Transport erleichert.

Gas-Grill – der Allrounder

Willst du dein Essen nicht über dem Feuer kochen, solltest du dir einen kleinen Grill zulegen. Der CADAC Safari Chef für etwa 90 Euro ist perfekt für den portablen Einsatz geeignet und zudem sehr vielseitig. Über die Flamme des praktischen Gasgrills passen der 30 cm Grillrost, sowie eine Kombiplatte mit einer gerillten und einer flachen Seite. Auf ihr lassen sich Fleisch und Fisch braten, ganz wie in der Pfanne daheim. Der Deckel fungiert nicht nur als Ofenschließung, sondern umgedreht auch als tiefe Pfanne oder Wok. Auf die gefederten Beine solltest du beim Auspacken achten. Diese springen unvermittelt auf und erhöhen den Kombigrill auf etwa 40 Zentimeter. Nach etwa drei Minuten wird eine Temperatur von 250°C erreicht, welche sich über einen Drehschalter auf bis zu 120 Grad herunter regulieren lässt. Inklusive Tragetasche ist dieser Allrounder ein Garant für ein problemloses Grill- und Bratvergnügen für unterwegs.

Die Camping-Waschmaschine – Wechselwäsche ade

Vor allem Backpacker kennen dieses Problem nur zu gut. Wer seinen Rucksack mit all unseren Gadgettipps gefüllt hat, muss wohl oder übel bei den Kleidungsstücken einsparen. Doch auch dafür haben wir eine Lösung. Die Camping-Waschmaschine Scrubba Wash Bag.

Sie sieht aus wie ein Wäschebeutel und funktioniert auch so ähnlich. Wasser und Waschmittel hinein füllen, die dreckigen Klamotten hinzugeben und ordentlich durchkneten. Der Großteil des Schmutzes sollte nun raus sein und kann über den “solaren Wäschetrockner” – einer Wäscheleine – wieder trocknen. Der Anschaffungspreis von 54 Euro sorgt für frische Kleidung und Platz im Gepäck.

Die Campingdusche

Campingduschen werden von vielen Anbietern geführt, sind sehr preiswert und in ihrer Funktionsweise sehr ähnlich. Man füllt einen dunklen Kunststoffbeutel mit Wasser und hängt ihn an einen Baum in die Sonne. Die Sonne wärmt das Material und somit auch das Wasser. Danach duscht man sich mithilfe eines Schlauchs am Boden der Tüte ab. Sehr simpel und nützlich fürs Camping. Die günstigsten Modelle gibt es bereits ab 4 Euro.

Multitalent Radio-Taschenlampe

Kurbel-Radios mit Taschenlampe gehören für den Notfall in jedes Handgepäck. Das Soultra FRX3 bietet zusätzlich aber noch einige nützliche Funktionen. Zum einen empfängt das Radio AM, FM und KW und bietet einen Kopfhöreranschluss. Außerdem kann es per AUX-In als Lautsprecher benutzt werden. Deine Mobilgeräte lassen sie an dem USB-Ausgang ebenfalls aufladen. Hinzu kommt, dass du das Soultra FRX3 nicht nur per Kurbeln laden kannst, sondern dass der integrierte Akku sich ebenfalls über Solarzellen oder Mini-USB laden lässt. Mit 76 Euro Anschaffungspreis nicht gerade günstig, im Notfall aber ungemein hilfreich.

Festivaltauglich – Tent Finder App

Auf Festivals ein alltägliches Problem: Tausende Zelte auf unübersichtlichem Terrain verschlucken dein Zelt. Vor allem Nachts und im angeheitertem Zustand ist es meistens besonders schwer, seine Unterkunft wieder zu finden. Dieses Problem geht die Tent Finder-App für iOS-Geräte an.

Dort kannst du den Standord deines Zeltes plus Foto abspeichern und über Google Maps jederzeit wiederfinden. Sollten dir die schwankenden Netzzugänge des Festivalgeländes keinen Strich durch die Rechnung machen, bist du mit dem Tent Finder gut beraten.

Unabdingbar für Survivalcamper – Wasserreiniger

Mit zwei Litern Wasser pro Tag braucht der Mensch viel Flüssigkeit. Vor allem beim Wandern über lange Strecken solltest du immer genügend Wasser dabei haben. Sollte dies mal nicht so sein und weit und breit ist keine Zivilisation in Sicht, musst du dich wohl oder übel bei Mutter Natur bedienen. Auch wenn viele Quellgewässer in den Bergen unbedenklich genießbar sind, so solltest du dir doch hundertprozentig sicher sein, ob du zum Schluck ansetzt.

Für solche Situationen gibt es den Camelbak All-Clear Wasserreiniger. Dieser hat in seinem Deckel einen UV-Strahler, welcher bis zu 99,9% aller Bakterien und Viren im Wasser töten soll. Per USB wird er aufgeladen und soll dann bis zu 80 Reinigungszyklen durchlaufen können, bevor er wieder geladen werden muss. Für 130 Euro nicht gerade billig, nützlich aber auf jeden Fall.

Survival-Navi – Immer den Ausweg parat haben

Ein weiteres Überlebens-Gadget ist das Survival-Navi. Earl ist ein Survival-Tablet im Retrolook, mit dem du durch die eingebauten GPS- und Wettersensoren alles im Blick hast. Dazu gibt es unter anderem ein Radio, einen Funksender für Notfälle und wasserfeste Lautsprecher. Besonderer Clou ist, dass das Tablet auch mit Handschuhen bedient werden kann. Earl wird besonders stromsparend über einen Akku betrieben. Für 299 Euro ein unter Umständen lebensrettender Begleiter.

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