Während sich andere sonnen, sitzt du als Blogger vor deinem Laptop und schreibst den nächsten Post. ©iStock
Julia Hahnke

Reisen und Geld verdienen? Das sind die besten Jobs für Globetrotter

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Digitale Nomaden verdienen ihr Geld von unterwegs und bewegen sich als dauerhafte Globetrotter rund um die Welt. Doch das digitale Nomadentum hat auch seine Kehrseiten. Beth Altringer von der Harvard University hat sich jetzt genauer damit befasst. In welchen Branchen lässt sich das Reisen am besten mit einem festen Einkommen verbinden und worauf ist dabei zu achten?

Wie man Reisen und Arbeiten verbindet

Das Leben als digitaler Nomade zählt zu den wichtigsten Stichworten im Bereich New Work. Die Vorstellung von Menschen, die sich permanent auf Reisen in aller Welt befinden und von ihrem Laptop aus unterwegs Aufträge entgegen nehmen, zählt zu den attraktivsten Utopien im Bereich New Work. Individuelle Erfolgsgeschichten präsentieren die schönen Seiten dieser Lebensform und haben es damit bis in die Bestseller-Listen geschafft. Wer als Influencer oder Freelancer mit dieser Art der Beschäftigung Erfolg hat, muss seine Arbeitszeit nicht in einem stickigen Büro ableisten. Digitale Nomaden arbeiten bewusst an Orten, die sie inspirieren und beschränken die wöchentliche Arbeitszeit auf das Pensum, das sie sich selbst setzen. Tatsächlich gibt es weltweit immer mehr Freelancer, die genau auf diese Weise leben. Wer die Situation der digitalen Nomaden jedoch genauer betrachtet, stößt auch auf deren Kehrseiten.

Die Schattenseiten des digitalen Nomadentums

Eine, die diesen genaueren Blick leiste, ist Beth Altringer. Die Professorin der berühmten Harvard Universität hat Internetforen gesichtet und digitale Nomaden nach ihren Freiheiten wie auch ihren Problemen befragt. Herausgekommen ist ein Bild, das die Schwierigkeiten nicht verschweigt. Ein nicht unerheblicher Teil der digitalen Freelancer zahlt beispielsweise keine Krankenversicherung. Im Falle eines Unfalls oder einer schlimmen Krankheit bleiben diese Menschen auf erheblichen Kosten sitzen. Auch andere Absicherungen, die Menschen mit einer festen Anstellung haben, fallen in ihrem Fall weg. Wie die Untersuchungen der Forscherin zeigen, haben nicht wenige Nomaden zudem noch mit einem anderen Problem zu kämpfen: Das Reisen ist nicht nur mit Freiheiten verbunden. Es kann auch zur Vereinsamung führen. Wer seine Arbeit gezielt auswählt, hat jedoch auch beim Reisen die Möglichkeit für eine festere Anstellung.

Während sich andere sonnen, sitzt du als Blogger vor deinem Laptop und schreibst den nächsten Post. ©iStock
Während sich andere sonnen, sitzt du als Blogger vor deinem Laptop und schreibst den nächsten Post. ©iStock

Diese Berufsbranchen können mehr Sicherheit bieten

Doch es gibt Berufsbranchen, mit denen sich unterwegs zuverlässiger Geld verdienen lässt. In manchen Arbeitsfeldern ist mit etwas Glück sogar eine feste Anstellung möglich. Eine erste Möglichkeit bietet zunächst die Gastronomie. Wer nicht nur als Ober, sondern als Koch tätig ist, findet in vielen Ländern der Welt eine Arbeitsmöglichkeit. Mit etwas Kenntnissen der regionalen deutschen Küche können Globetrotter hier europäische Touristen mit deutschen Spezialitäten verwöhnen. Der Tourismus eröffnet zweitens meist auch eine Anstellung als Animateur oder Reiseleiter. Wer Deutsch und Englisch beherrscht, kann damit Geld verdienen. Eine dritte Möglichkeit besteht in der Arbeit als Autor für Reiseführer. Wer sich eher sportlich betätigen möchte, kann als Spitzensportler Länder bereisen oder als Trainer oder Lehrer arbeiten. Viele Globetrotter arbeiten beispielsweise als Segel-Lehrer oder sichern sich ein Einkommen als Englisch-Lehrer.

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