Ben Pötke

Roboter & Co.: Die 10 besten Hightech-Hotels

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Wer denkt, Hotel ist gleich Hotel, der irrt. Vom Hostel bis zum Luxusloft gibt es spektakuläre Hotels mit Hightech-Zubehör, welches auf den Otto-Normalverbraucher auch heute noch wie Zukunftstechnik wirkt. Wir zeigen euch zehn Hotels, die alles andere als Standard sind und dem eingefleischten Technikfan das Herz aufgehen lassen werden.

Robo-Butler im Aloft Cupertino

Das Aloft Cupertino ist ein Hotel in Kalifornien. Es hat an sich schon einen außergewöhnlichen Look, aber das Besondere am Aloft Cupertino ist eindeutig der Butler. Dieser ist nämlich ein Roboter namens “Botlr”. Botlr versorgt euch zum Beispiel mit Snacks und bringt diese sogar ins Hotelzimmer.

Zum Eincremen mit Sonnenmilch reicht es zwar noch nicht, aber zumindest versorgt er euch auch mit ausreichend Handtüchern am Pool. Dabei versucht er, so gut es eben geht, nicht aufzufallen. Er benutzt den Fahrstuhl wie ein gewöhnlicher Gast und ruft euch auch an, sollte etwas für euch abgegeben worden sein. Dieser elektronische Diener allein ist schon ein Erlebnis. Die günstigsten Zimmer im Aloft Cupertino bekommt man ab 130 Dollar die Nacht.

Turbo-WiFi im Garden Court Hotel in Downtown Palo Alto

Klar, viele Hotels bieten inzwischen Gratis-WiFi auf ihren Zimmern an, die dann jedoch meist nur eine Verbindungsrate von 1-3 Mbps haben. Das Garden Court Hotel in Palo Alto, dem Mekka der Computer- und Internetindustrie, bietet standardisiertes Wlan mit Minimum 50 Mbps für die Gäste. Zudem ist die Einrichtung komplett kompatibel mit allen aktuellen Hard- und Softwaregeräten.

So hat jeder Gast die Möglichkeit, iPhone & Co. an zahlreichen Dockingstationen im Zimmer und in der Lobby anzuschließen, oder sein TV-Vergnügen über eine von 30 HD-Kanälen auf einem 52 Zoll großen 4K Fernseher zu genießen. Zusätzlich sind Sprachsteuerung und die konstante Verbindung zu vielen nützlichen Apps wie dem Auto Service „Uber“ in jedem der 62 Zimmer Standard.

Unterwassermusik im W Singapur – Sentosa Grove

©W SINGAPORE – SENTOSA COVE

Das W Singapore liegt in der Sentosa Grove und bietet in ihrem riesigen Outdoor-Pool allerhand Unterwassermusik. Einzelplätze nahe des Pools gibt es außerdem inklusive iPad. Die Suite für 8600 Dollar pro Nacht bietet Party und Musikbegeisterten sogar ein DJ-Pult. Die Standard Zimmer gibt es im W ab 273 Dollar pro Nacht.

Wie eine einzige App – CityHub in Amsterdam

©Cityhub

Das CityHub in Amsterdam gehört zu einer anderen Art Zukunftshotel. Es ist eher ein Zukunftshostel. Hier bekommt man kostengünstige, sehr stylishe, aber auch eher kleine Kabinen. Hier ist nämlich gerade einmal Platz für ein Doppelbett, ein wenig Abstellfläche und ein TV-Monitor. Jedoch hat man dort WiFi, Audio Streaming und kann über eine App die Beleuchtung der Kabine kontrollieren.

©Cityhub

Mit einem großen Fenster an der Seite, wird der großen Beengtheit entgegengewirkt. Für Privatsphäre schließt man dieses einfach. Durch ein Chip-Bracelett, ähnlich einem Musikfestival-Bändchen, kann die Kabine geöffnet oder geschlossen werden. Ebenso lassen sich über dieses Snacks, Hygiene-Artikel oder andere Sachen an verschiedenen Automaten bezahlen.

©Cityhub

Das CityHub hat außerdem auch nur ein Gemeinschaftsbad, das zwar wenig Privatsphäre zulässt, jedoch ebenfalls ziemlich modern ist und mitunter auch dafür sorgt, das Eis zwischen den Gästen schneller zu brechen. Je nach Saison liegen die Kosten pro Nacht bei 40-60 Euro.

©Cityhub

Das Robo-Hotel schlechthin – Weird Hotel

Wenn es um Technik geht, dürfen selbstverständlich die Japaner nicht fehlen. In Sasebo, Japan, gibt es das Weird Hotel, welches seinem Namen alle Ehre macht. Dort empfängt einen nämlich ein Englisch sprechender Dinosaurierroboter zum Check-In.

Wahlweise kann man aber auch bei einer Japanisch sprechenden Roboterdame einchecken. In jedem Zimmer gibt es zusätzlich noch eine Art Roboterpuppe, die einem auf Wunsch gute Restaurants oder größere Events in der Nähe ansagt. Außerdem bringen die Roboter das Gepäck ins Zimmer. Ein echtes Robo-Erlebnis für etwa 350 Dollar pro Nacht.

Digitale Gemälde der Gäste im Blow Up Hall 5050

Dieses Hotel in Polen sieht sich eher als interaktives Gesamtkunstwerk. Auch hier gibt es wie im Weird Hotel in Japan keinen menschlichen Empfang. Das Hotel stellt jedem Gast ein iPhone zur Verfügung, auf dem sie nicht nur einen digitalen Schlüssel für ihre Zimmer finden, sondern auch einen ganz persönlichen Concierge. Außerdem soll es helfen, sich in dem weitläufigen Fabrik-Gebäude zurechtzufinden und die überall im Hotel verstreuten verschiedensten Kunstwerke zu entdecken. Das günstigste Zimmer startet hier bei 103 Dollar.

Automatisierte Gepäckabgabe im Yotel

Auch das Yotel in New York City besitzt einen dienenden Roboter, genannt Yobot. Er verstaut die persönlichen Sachen, sofern es gewünscht ist. Beim Auschecken gibt man ihm einfach einen Pin, welchen man bei der Ankunft bekommen hat und schon holt er die verstauten Sachen.

©Yotel

Außerdem bietet das Yotel unter anderem motorisierte Betten, die sich auf Knopfdruck zusammenfalten lassen, um mehr Platz zu schaffen. Das Zimmer bekommt man hier ab 135 Dollar pro Nacht.

©Yotel

Musik aus der Lampe im Prizeotel

Neben beheizten Badezimmerböden bietet das Prizeotel in Hamburg seinen Gästen musikalische Lampen. Diese spielen Lieder über Bluetooth. Außerdem könnt ihr über die Lampen telefonieren oder das Smartphone aufladen. Ein Zimmer bekommt man hier ab 70 Euro.

Smart Rooms im Aria Resort & Casino

Das Aria Resort und Casino in Las Vegas stellt seinen Gästen sogenannte „smart rooms“ zur Verfügung. Diese Zimmer erkennen es, wenn man sie betritt und können auf Wunsch automatisch die Vorhänge öffnen, den Fernseher anschalten, Musik spielen, die Temperatur regeln und auf weitere spezielle Vorlieben des Gastes eingehen.

Über einen Touchscreen kann das „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür aktiviert werden. Außerdem betritt man das Zimmer mit dem Smartphone und nicht mit einem Schlüssel. Auf Wunsch macht das Aria einen auch darauf aufmerksam, sollte an eurem Lieblings-Blackjacktisch ein Platz frei geworden sein. Der Aufenthalt pro Nacht kostet hier mindestens 167 Dollar.

Nichts geht ohne Tablet im CitizenM

Das CitizenM in New York setzt ebenfalls auf vollkommene Selbstständigkeit. Der Gast checked sich hier selbst ein und aus und bekommt über ein Tablet die Möglichkeit, den Fernseher, die Fenster, die Temperatur, das Licht und den Wecker zu bedienen. Das günstigste Zimmer gibt es ab 160 Dollar.

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