Laura Dehmelt

Menna: Das Henna-Tattoo für Männer

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Wer bisher gedacht hat, dass Henna-Tattoos nur etwas für Frauen sind, die gerne mit verzierten Körperteilen aus dem Traumurlaub zurückkehren, der soll jetzt eines Besseren belehrt werden. Denn die einzigartigen Henna-Kunstwerke von Sabreena Haque zeigen, dass auch Männer mit Henna-Tattoos eine mehr als gute Figur abgeben können.

Ja, auch Männer lassen sich Henna-Tattoos machen”, schreibt Sabreena Haque unter einen Instagram-Post, der sie beim Verzieren eines Männerkörpers zeigt. Und auch sonst zeugt ihr Instagram-Profil davon, wie gut die Henna-Tattoos bei Männern aussehen.

Was ist Henna?

Henna bzw. Hennapulver wird aus den Blättern der Hennapflanze gewonnen, die hauptsächlich in Nord- und Ostafrika sowie in weiten Teilen Asiens vorkommt. Je nach Kulturkreis, wird Henna hauptsächlich zur Verzierung des Körpers verwendet. Muster und Bedeutungen der Henna-Tattoos unterscheiden sich ebenfalls von Land zu Land.

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Henna-Tattoos sind auch unter dem Namen Mehndi bekannt. So werden sie zumindest in Nordwestindien genannt. Hier spielen sie vor allem bei traditionellen Hochzeiten eine große Rolle und schmücken die Hände, Arme und Füße der Braut. In Bangladesch zum Beispiel werden aber auch die Männer mit Henna-Tattoos geschmückt. Allerdings fallen die längst nicht so prunkvoll aus wie die der Frauen.

Menna für Männer

Henna-Tattoos sind in der westlichen Kultur ebenfalls sehr beliebt. Nicht nur, weil sie mit kunstvollen Elementen und individuellen Verzierungen überzeugen, sondern auch, weil sie nach ein paar Wochen wieder vom Körper verschwinden. Viele nutzen diese Jahrtausende alte Kunst also, um ihren Körper mit einer Alternative zum permanenten Tattoo zu schmücken.

Bisher sah man diese Körperkunst jedoch eher auf Frauenkörpern. Doch dass auch Männer mal über ein Henna-Tattoo nachdenken sollten, zeigt unter anderem Sabreena Haque. Die aus San Francisco stammende Künstlerin pakistanischer Herkunft erlernte das traditionelle Handwerk bereits mit 12 Jahren als sie regelmäßig mit ihrer Familie nach Pakistan reiste. Auf der Hochzeit ihres älteren Bruders war sie nämlich so fasziniert von dieser Kunst, dass sie sie fortan intensiv studierte und heute zu den angesehendsten Mehndi-Künstlerinnen zählt. Dabei versucht sie, die alten Traditionen immer wieder auf moderne Art und Weise neu zu interpretieren. Schließlich sei sie fest verwurzelt in einem modernen Leben, so die Künstlerin auf ihrer Homepage.

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