Alita: Battle Angel / © 2018 Twentieth Century Fox
Laura Dehmelt

Alita: Battle Angel – Ein Cyborg auf Kopfgeldjagd

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Wie könnte unsere Welt im 26. Jahrhundert aussehen? Welche Lebensformen und welche Kräfte beherrschen in gut 500 Jahren unseren Planeten? Eine dystopische Antwort auf diese Fragen liefert die Verfilmung des Comic-Klassikers von Yukito Kishiro. “Alita: Battle Angel” (Kinostart: 14. Februar 2019) erzählt die Geschichte eines weiblichen Cyborgs mit einer dunklen, aber vergessenen Vergangenheit, die Schritt für Schritt wieder in Erinnerung gerufen wird.

Darum geht’s in  Alita: Battle Angel

Die Welt im 26. Jahrhundert sieht in etwas so aus wie wir es befürchten: Müllberge wohin das Auge blickt, Dunkelheit und verlassene Gegenden, die nur noch von imposanten Ruinen geprägt sind. Menschliches Leben, so wie wir es kennen, gibt es nur noch bedingt. Zum Beispiel in der Stadt Scrapyard, in der der Mechaniker Dr. Dyson Ido (gespielt von Christoph Waltz) lebt. Der findet eines Tages den Torso und den Kopf eines komplett zerstörten Cyborgs. In liebevoller Kleinarbeit fängt er an, die noch namenlose Maschine wieder zusammenzubauen.

Alita: Battle Angel / © 2018 Twentieth Century Fox
Alita: Battle Angel / © 2018 Twentieth Century Fox

Nach und nach erwacht Alita (gespielt von Rosa Salazar) durch Idos Geschick wieder zum Leben und er zieht sie auf wie seine eigene Tochter. Bis zu dem Tag, an dem Alita ihren eigenen Weg gehen will, gehen muss. Fortan zieht sie nun durch die Welt und schlägt sich als Kopfgeldjägerin durch. Als sie dann jedoch auf Hugo (gespielt von Keean Johnson) trifft, entwickelt Alita sich zu einer modernen Gladiatorin, die in einem Sport namens Motorball auf andere Cyborgs trifft und gegen sie kämpft. 

Alita: Battle Angel / © 2018 Twentieth Century Fox

Es stellt sich jedoch schnell heraus, dass die Kämpfe getürkt sind. Außerdem erlangt Alita nach und nach ihre Erinnerung zurück und begreift, dass sie einst als kämpfende Waffe konzipiert wurde. Denn den Kampfstil “Panzer Kunst” beherrscht Alita in Perfektion. Hierbei vollzieht der recht fragil erscheinende Cyborg eine Choreographie, die es ihr ermöglicht, überdimensionale Muskelpakete in ihre Einzelteile zu zerlegen. FSK-12-freundlich fließt hier dann allerdings blaues Blut, wenn die Körperteile in rauen Mengen durch die Gegend fliegen.

Avatar vs Alita: Battle Angel

Die Idee zur Realverfilmung des Anime-Hits “Battle Angel Alita” (1991 erstmals in Japan erschienen) lag schon viele Jahre in der Schublade von niemand Geringerem als Science-Fiction-Großmeister James Cameron. Da dieser allerdings komplett in sein Avatar-Universum eingespannt ist, blieb ihm nun nichts weiter übrig, als dieses geliebte Projekt in andere Regie-Hände zu geben. Cameron vertraute in dieser Frage auf Robert Rodriguez, der schon mit “Planet Terror” zu überzeugen wusste. Als Drehbuchautor und Produzent war Cameron allerdings trotzdem eng an der Entstehung von “Alita: Battle Angel” beteiligt.

GEWINNSPIEL

Du bist jetzt in Manga-Stimmung und willst diese auch nach außen tragen? Dann kannst du bei unserem Gewinnspiel nicht nur einen coolen Alita-Rucksack und ein Filmposter gewinnen, sondern auch eine stylische Lederjacke, die ähnlich auch von Keean Johnson alias Hugo im Film getragen wurde.

Alita: Battle Angel Gewinn
Alita: Battle Angel Gewinn

Was ihr dafür tun müsst? Einfach dem Beitrag zum Gewinnspiel auf der sohomen.de-Facebook-Seite ein Like schenken und uns in den Kommentaren die Antwort auf folgende Frage verraten:

In welchen Jahr erschien in Japan die erste Ausgabe des Comics Battle Angel Alita?

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