Beach Bum / ©© 2019 Constantin Film Verleih GmbH / NEON / VICE Studios
Laura Dehmelt

Beach Bum: Schräger Poet auf Abwegen

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Eigentlich eine Traumvorstellung: Ein Leben lang den lieben langen Tag nur das tun, worauf man Bock hat – ohne Verpflichtungen und entgegen aller Konventionen und Regeln. Einen Traum, den der einst erfolgreiche Poet Moondog seit vielen Jahren lebt – als Aussteiger auf den Florida Keys mit Unterstützung einer millionenschweren Frau. Doch das von Drogen und Frauen bestimmte Lotterleben, dem wir in „Beach Bum“ (Kinostart: 28. März 2019) folgen dürfen, muss sich eines Tages schlagartig ändern.

Darum geht’s in Beach Bum

Nach dem Erfolg von “Spring Breakers” (2012) meldet sich Harmony Korine nun mit einem neuen Florida-Abenteuer zurück. Und das hat es in sich: Während der Hardcore-Hippie Moondog (gespielt von Matthew McConaughey) als junger Mann als literarisches Talent von einer ganzen Generation gefeiert und bewundert wurde, hat dieser es verpasst, auf diesem Erfolg aufzubauen. Stattdessen lässt er sich seit 20 Jahren von Minnie (gespielt von Isla Fisher) aushalten, die über seine Eskapaden und Frauengeschichten hinwegsieht und ihm alle seine Freiheiten lässt. Denn für Moondog steht nur eines an oberster Stelle: sein Begehren.

Moondog (Matthew McConaughey) ist ein ein Lebemann, wie er im Buche steht / © 2019 Constantin Film Verleih GmbH / NEON / VICE Studios

Doch als Minnie bei einem schrecklichen Autounfall stirbt, muss Moondog sich plötzlich zusammenreißen. Denn der erbt die Millionen seiner Frau nur, wenn er innerhalb eines Jahres ein Buch veröffentlicht. Doch dafür fehlt es dem verrückten Aussteiger erst einmal nicht nur an Motivation, sondern auch an Inspiration. Also begibt er sich auf die Suche nach Ideen, die ihn nicht nur die verrücktesten Dinge erleben, sondern ihn auch auf ziemlich schräge Typen treffen lässt.

Moondog (Matthew McConaughey) und Lingerie (Snoop Dogg) in BEACH BUM / © 2019 Constantin Film Verleih GmbH / NEON / VICE Studios
Moondog (Matthew McConaughey) und Lingerie (Snoop Dogg) in BEACH BUM / © 2019 Constantin Film Verleih GmbH / NEON / VICE Studios

Schräge Fakten zu Beach Bum

  • Dafür, dass „Beach Bum“ eigentlich keine wirkliche Handlung hat und sich vollkommen seiner dauerbekifften Hauptfigur hingibt, wurde für diesen Film ganz schön viel Geld verbrannt: 50 Millionen Dollar hat der Streifen nämlich gekostet.
  • Vielleicht wird diese Aktion aber für jede Menge zahlende Kino-Besucher sorgen. Denn einige Kinos in Los Angeles haben bereits angekündigt, ihre Säle in sanften Marihuana-Dunst zu hüllen.
  • Ursprünglich sollte Moondog von Gary Oldman gespielt werden.
  • Regisseur Harmony Korine erzählte während eines Interviews, dass er die Idee für Zac Efrons (spielt in „Beach Bum“ den Drogensüchtigen Flicker) Gesichtsbehaarung bekam, als er auf ein Panini-Sandwich starrte.
  • Korine scheint eine Vorliebe für “High School Musical”-Stars zu haben: Während er in “Spring Breakers” auf Vanessa Hudgens setzte, hat er sich für “Beach Bum” Zac Efron ins Boot geholt.

Ihr seid bereit, euch mit Moondog auf die Suche nach Inspiration zu begeben? Dann macht mit bei unserem Gewinnspiel. Denn wir verlosen 2×2 Kinotickets und legen auch noch jeweils ein Filmposter von „Beach Bum“ oben drauf.

Beach Bum Filmposter / © 2019 Constantin Film Verleih GmbH
Beach Bum Filmposter / © 2019 Constantin Film Verleih GmbH

Was ihr dafür tun müsst? Einfach dem Beitrag zum Gewinnspiel auf der sohomen.de-Facebook-Seite ein Like schenken und uns in den Kommentaren die Antwort auf folgende Frage verraten:

Wie heißt der von Snoop Dogg gespielte Rapper in Beach Bum? Kleiner Tipp: Es ist ein ziemlich schlüpfriger Name…

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