Mann am Meer
Ben Pötke

Und Action: Ausgefallene Sommer-Aktivitäten

alles abspielen besuchen

Bisher meint es der Sommer 2018 doch recht gut mit uns. Okay, Jogis Jungs haben sich in Russland vorzeitig verabschiedet, aber die Sonne zeigt sich aktuell trotzdem von ihrer besten Seite und verwöhnt uns mit reichlich Sonnenschein. Doch immer nur an den Strand oder ins Freibad kann auf Dauer etwas eintönig werden. Wir haben euch daher ein paar heiße Freizeit-Tipps für den Sommer zusammengestellt, mit denen ihr garantiert auf eure Kosten kommen werdet.

Blobbing

Ihr seid gern im Wasser und habt auch keine Angst vor luftigen Höhen? Dann solltet ihr in jedem Fall einmal Blobbing ausprobieren. Mittlerweile hat sicher jeder von euch schon mal die riesigen Luftkissen gesehen, die in zahlreichen Seen liegen, euch in die Höhe und schließlich ins Wasser katapultieren. Ein Mutiger oder eine Mutige legt sich dafür auf das im Wasser liegende Luftkissen. Von einer Anhöhe springen ein oder zwei weitere Personen auf den Blob und schießen den Anderen so nach oben. Über das ganze Bundesgebiet verteilt gibt es eine Vielzahl an fest installierten Anlagen, auf denen ihr stundenweise blobben könnt. Außerdem wird der Blob auch bei vielen Events und Festivals aufgebaut. Haltet einfach mal die Augen offen, denn den besonderen Kick gibt es sicher auch bei euch in der Nähe.

Sometimes things don't go as expected! #ouch #Blobbing #dangerous #fail #fun

Ein Beitrag geteilt von Jan Wilko Heinzel (@janwilko444) am

Indoor Skydiving

Wenn das Wetter mal nicht ganz so mitspielt, ihr aber dennoch den Wind in euren Haaren spüren wollt, seid ihr beim Indoor Skydiving genau richtig. Im vertikalen Windkanal lässt euch eine Windmaschine mit bis zu 285 km/h in der Luft schweben. So habt ihr das Gefühl des freien Falls wie bei einem Fallschirmsprung, ohne euch aus einem Flugzeug stürzen zu müssen. Doch keine Angst, ein erfahrener Indoor-Skydiver begleitet euch auf den ersten Flugversuchen. Eine solche Windanlage findet ihr beispielsweise in Bottrop, München oder Berlin, wobei zwei Minuten gute 50 Euro kosten und daher doch recht teuer sind.

Zipline

In jedem Kletterwald gibt es sie: die Ziplines. Eingehakt geht es mit den Füßen voran in die Tiefe. Während im Kletterwald nur wenige Meter in einer recht überschaubaren Geschwindigkeit zurückgelegt werden, gibt es in Deutschland eine Vielzahl an größeren Varianten, die euch den Atem rauben werden. Im Harz gibt es beispielsweise die längste Doppelseilrutsche Europas, sodass ihr euch gleichzeitig zu zweit in den Rausch der Geschwindigkeit begeben könnt. Nach einer kleinen Wanderung durch den Wald nahe der Rappbodetalsperre entschädigt allein schon der Ausblick vom Startpunkt die Strapazen. Sobald es dann los geht, fliegt ihr rund 1.000 Meter mit knapp 85 km/h Richtung Tal und überbrückt gleichzeitig noch 120 Höhenmeter. Wenn euch das keinen Adrenalinkick gibt, dann wissen wir auch nicht weiter.

Geocaching

Aus der Kindheit kennt jeder noch die gute alte Schnitzeljagd. Auf einer festgelegten Route gibt es an verschiedenen Zwischenstopps kleine Rätsel zu lösen, um so zum Ziel zu gelangen. Die moderne Variante der Schnitzeljagd wird Geocaching genannt und ist schon seit einigen Jahrzehnten in Deutschland und Europa bekannt. Wenn ihr euch also bis heute noch nicht auf die Suche begeben habt, solltet ihr euch unbedingt einmal auf die Jagd machen.

Das Beste dabei ist, dass ihr nicht einmal weit fahren müsst, denn in der Regel gibt es die kleinen Schätze bereits haufenweise vor eurer Haustür. Alles, was ihr dafür braucht, ist ein GPS-Empfänger (beispielsweise euer Smartphone). Im Vorfeld könnt ihr euch ein paar Ziele in eurer Nähe suchen, um grob eine Richtung zu haben. Habt ihr einen Cache gefunden, könnt ihr euch in der Regel eine Kleinigkeit herausnehmen und etwas Neues hineinpacken. Danach tragt ihr euch online als Besucher ein und versteckt den kleinen Schatz wieder an der gleichen Stelle. Einmal mit dem Geocaching-Virus infiziert, könnt ihr gar nicht mehr aufhören, nach neuen Schätzen zu suchen und eure Datenbank zu füllen. Probiert es aus!

Proost! De Ketel #foundit #geocoaching

Ein Beitrag geteilt von Jan Willem Schokkin (@jan_willem_schokkin) am

Ab in die Natur

Richtig gelesen: Einfach mal wieder raus in die Natur. Es musst nicht immer Action rund um die Uhr sein. Ein halber Tag am entspannten Badesee oder ein verlängertes Wochenende auf einem einsamen Campingplatz sind genau das richtige, um die Akkus wieder aufzuladen und neue Kraft zu tanken.

Dazu müsst ihr nicht einmal unbedingt weit weg fahren. In jedem Bundesland finden sich lauschige Plätzchen, an denen man den Wohnwagen oder Bulli ab- und die Zelte aufstellen kann. Einmal das Lager aufgebaut, könnt ihr beispielsweise entspannt die Umgebung auf zahlreichen Wander- und Radwegen erkunden, den Grill anschmeißen oder das Buch lesen, was schon so lange auf eurem Nachttisch liegt. Also, einfach mal abspannen und die Natur genießen.

Schlafen im Strandkorb

Am liebsten würdet ihr den ganzen Tag am Strand verbringen und habt keinen Bock auf ein richtiges Hotel? Dann schlaft doch am besten direkt im Strandkorb. Natürlich nicht in einem normalen Strandkorb, sondern in einem speziell für Übernachtungen gebauten Schlafstrandkorb. An immer mehr Stränden an der deutschen Ostseeküste findet ihr dieses neue Angebot. Der Korb ist selbstverständlich wetterfest und vollständig verschließbar, doch wenn ihr Glück mit dem Wetter habt, könnt ihr ihn natürlich auch die Nacht über offen lassen. An einigen Orten könnt ihr zusätzlich noch einen Picknickkorb oder sogar ein ganzes Frühstück dazu buchen.

#strandkorb #strandkorbschlafen #pottloch #ostsee #ostseeküste #meer #strand #kronsgaard

Ein Beitrag geteilt von Andy_Lacky (@andy_lacky) am

cool good eh love2 cute confused notgood numb disgusting fail