Laura Dehmelt

Asskicker-Kaffee

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Dieser „Zombie-Kaffee“ ist nichts für Weicheier

Es soll ja Menschen geben, die man vor dem ersten Kaffee lieber nicht anspricht. Kaffee ist für sie Lebenselixier und obligatorischer Antrieb, um morgens überhaupt in den Tag starten zu können. Über den Arbeitstag verteilt trinken Kaffee-Süchtige so viel des schwarzen Goldes wie manch einer das gelobte Wasser. Kommt euch bekannt vor? Uns auch! Vielleicht sollten wir deshalb alle mal über den neuesten Kaffee-Trend aus Australien nachdenken.

Asskicker: Der Kick-Ass-Kaffee aus Adelaide

Verantwortlich für den Asskicker ist der Barista Steve Benington, der im Viscous Coffee in Adelaide arbeitet. Dem scheint es morgens ähnlich zu gehen wie uns und deshalb hat er in seinem Hexenkessel, sorry, in seiner Kaffeeküche ein wenig experimentiert. Herausgekommen ist ein Kaffee, der aus vier Espresso-Shots, zwei verschiedenen Mischungen Kaffee und etwas Milch besteht. Angeblich war dieses oder ein ähnliches Rezept schon vorher durch eine Krankenschwester erdacht worden, die damit ihre Nachtschichten überstehen wollte.

Der Kaffee ist aber nicht irgendeiner, sondern wird mit dem langwährenden Cold-Drip-Verfahren hergestellt. Das heißt, er wird Tropfen für Tropfen mit maximalem Koffeingehalt gewonnen. Ein Prozess, der Tage dauert.

Achtung, Lebensgefahr?

Der Name des Asskicker ist Programm, denn dieser Kaffee ist nicht nur ein bisschen stärker als andere (er wird allgemein als stärkster Kaffee der Welt tituliert), sondern hat richtig Wumms. So viel mehr Power, dass er bei übermäßigem Konsum sogar zu Herzproblemen führen kann! Deshalb ist er auch unter dem Namen „Killer-Kaffee“ oder „Zombie-Kaffee“ bekannt. Schreckt uns ja jetzt mal grundsätzlich nicht ab, schließlich muss es ja einen risikofreien Weg geben, den Monster-Kaffee zu konsumieren.

So trinkst du den wohl stärksten Kaffee der Welt

  1. Probiere zu Anfang lieber nur eine kleine Tasse
  2. Schau, wie du ihn verträgst
  3. Auch langjährige Kaffeejunkies sollten den Asskicker-Kaffee nicht unterschätzen
  4. Wenn du Herzprobleme hast, oder sogar Medikamente einnimmst, solltest du besonders vorsichtig sein!
  5. Erst wenn du merkst, dass dein Körper den Kaffee gut verträgt, kannst du die „Dosis“ erhöhen

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Nur einmal zum Vergleich: Ein normaler Espresso beglückt unseren kaffeesüchtigen Körper mit circa 60 Milligramm Koffein. Der Asskicker enthält dagegen ganze 5 Gramm Koffein. Dafür soll man dann allerdings auch 18 Stunden unter Strom stehen.

Abgesehen von den vier Stunden, die man zum Verzehr des Asskickers braucht. Ja, richtig gehört. Denn wer seiner Gesundheit nicht gleich einen richtigen Arschtritt verpassen will, sollte den Asskicker in kleinen Schlucken zu sich nehmen. Deshalb gibt es zur Bestellung auch eine Gratis-Einweisung dazu. Menschen mit Herzproblemen dürfen den Asskicker allerdings gar nicht erst anrühren.

Wo kann ich den Asskicker Kaffee kaufen?

Der Asskicker-Kaffee ist eine spezielle Mischung, die schwer zu kaufen ist. Im Internet gibt es Spezial-Kaffee-Shops, die den Kaffee vertreiben.

Du kannst aber auch selber versuchen, den Kaffee herzustellen

Asskicker-Kaffee Rezept zum Selbermachen

  1. Coldbrew-Kaffee (Kaltgebrühter Kaffee Rezept) kochen
  2. 48h lang ziehen lassen
  3. Mit Milch mischen
  4. Kaffee in Eiswürfelbeutel tieffrieren (je Eiswürfel sollten es 2 Espressi sein)
  5. 4 Würfel davon nochmal mit 120 ml Cold-Brew-Kaffee übergießen (dieser sollte vorher 10 Tage gezogen sein und 32 Espressi Koffein enthalten)
  6. Nochmal 4 Espresso-Eiswürfel hinzufügen
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